Diakonische Projekte und Mitenand-Kirche

Sozialdiakonie setzt sich ein für eine Verbesserung der Lebensqualität einzelner Menschen, Gruppen und des ganzen Gemeinwesens. In unserer Kirchgememeinde im Kleinbasel sind Menschen, die aus einem Mangel an Möglichkeiten zur sozialen Teilhabe am Rande der Gesellschaft leben, überproportional vertreten. Die Mitenand-Bewegung und die Verteilung von Lebensmitteln über das Tischlein-Deck-Dich sind bereits in der Matthäuskirche aktiv. Auch die interkulturelle, ökumenische Weihnachtsfeier, die „Mitenand“, St. Matthäus und St. Josef am Heiligabend gemeinsam ausrichten und an der bis zu 280 Menschen teilnehmen, spricht diese Menschen an.


Neben Beratung und Einzelfallbetreuung, hauptsächlich von Kirchenmitgliedern in schwierigen oder prekären Lebenslagen, werden vor allem die nicht-konfessionell gebundenen, jährlichen Sachhilfeleistungen (Schuhgutscheine, 2xWeihnachten, Öpfel/Härdöpfel, etc.), mehrheitlich von armutsgefährdeten und betroffenen Menschen, unabhängig von Nationalität und Konfession, im Matthäusquartier rege genutzt.


Diese Hilfsleistungen wurden bisher in unterschiedlichem Masse von den Sozialdiensten im Rahmen ihrer soziadiakonischen Aktivitäten vor Ort vermittelt und koordiniert. Sie zum Beispiel stehen in der öffentlichen Wahrnehmung des kirchlichen Engagements im Blickfeld und sind für das Kleinbasel ein auch weiterhin wichtiger Tätigkeitsbereich, dessen Schwerpunkt sinnvoll in St. Matthäus angesiedelt sein kann.