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Reformierte Kirchgemeinde Basel West

Wir über uns

Eine Kirchgemeinde im Aufbruch: Die Kirchgemeinde Basel West
Drei Kirchgemeinden und drei Quartiergemeinden gehen seit 2012 einen gemeinsamen Weg: Aus den drei Kirchgemeinden St. Johannes, Oekolampad und St. Leonhard und deren drei Quartiergemeinden St. Peter, Paulus und Stephanus wurde ab dem 1. Januar 2012 eine einzige neue Kirchgemeinde. Damit wurde ein Prozess abgeschlossen, der vor im Mai 2007 mit der Formulierung der Ziele der «Perspektiven15» begonnen hatte.

Die Kirchen
Auf dem Gebiet der Kirchgemeinde Basel West stehen zwei wunderschöne mittelalterliche Kirchen, » St. Leonhard und » St. Peter, eine bemerkenswerte Jugendstilkirche, » Paulus, die in rechteckiger Bauhausmanier gebaute Kirche » Johannes, das gut fünfzigjährige, vielfach nutzbare » Gemeindehaus Stephanus sowie das aus roten Klinkersteinen gebaute » Gemeindehaus Oekolampad. Letzteres wird in Zukunft nicht mehr als Gottesdienstort genutzt, wird aber das Gemeindezentrum und Sekretariat der Kirchgemeinde beherbergen. Die Leonhardskirche ist neu die Heimat der Église française geworden, wird aber weiterhin auch für Anlässe im Rahmen der Kirchgemeinde Basel West genutzt.

Die Geschichte
Rund um die Peters- und die Leonhardskirche entstanden nach der Reformation zwei der ersten vier Kirchgemeinden. Mit dem Wachstum von Basel über die Altstadt hinaus, vergrösserte sich das Einzugsgebiet der Gemeinde südwestlich des Leonhardshügels bis zur Kantonsgrenze. 1901 wurde die Pauluskirche gebaut. Aber auch in nördlicher Richtung wuchsen die Kirchgemeinden. So folgten 1931 das Gemeindehaus Oekolampad und 1936 die Johanneskirche; 1952 entstand schliesslich das Gemeindehaus Stephanus. Die rückläufige Mitgliederzahl seit den 70-er Jahren zwang zu einer schmerzlichen Konzentration der Kräfte, die aber auch Anlass zur Zusammenarbeit über die Quartiere hinaus gibt. Im Zuge der ersten Reorganisationen der Gesamtkirche in den Neunzigerjahren des 20. Jh. wurde die Petersgemeinde ein Teil der Kirchgemeinde St. Leonhard, und nun 2012 schliesst sich diese mit ihren Nachbargemeinden im Westen von Grossbasel Oekolampad und St. Johannes zusammen.

Das Fusionsprojekt
Ein solcher Zusammenschluss ist eine grosse Chance für die Kirchgemeinde, Altes neu zu beleben und gleichzeitig auch Neues zu wagen. Der Prozess ist aber ungleich komplizierter, als es den Anschein macht. Und wenn man Kirche als Gemeinschaftsprojekt mit 2000-jähriger Geschichte ernst nimmt, braucht er viel Zeit. Denn die Menschen sollen den Raum haben, sich mit den Veränderungen und manch Neuem auseinanderzusetzen, Vor- und Nachteile abwägen, sinnvolle Kompromisse zu finden und sich schliesslich mit dem für alle neuen Rahmen zu identifizieren.

An Knackpunkten fehlte es keineswegs. So mussten die Orte für die Gemeindegottesdienste neu festgelegt werden. Sie können und sollen weiterhin ihre eigene Ausstrahlung, ihr besonderes Gesicht haben und eigene Schwerpunkte setzen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Berufsrichtungen galt es, sich in neuen Teams zu finden und eine sinnvolle Aufgabenverteilung anzupacken. Die vielfältigen ortsübergreifenden Angebote für Familien, Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren müssen für die ganze Kirchgemeinde neu festgelegt werden. Auch der Bereich Finanzen sorgte für viel Diskussionsstoff. So verlieren die Quartiergemeinden zwar die Vermögensfähigkeit und damit die Finanzhoheit, die zweckbestimmten Mittel werden aber als gebundene Fonds weiterhin im Rahmen der speziellen Bestimmung verwendet. Für den neuen Kirchenvorstand, der bereits seit dem 1. April 2011 im Amt ist, galt es, die nötigen Festlegungen zu erarbeiten, tragfähige Strukturen zu bilden sowie Fragen im personellen, finanziellen und Infrastrukturbereich im Detail zu klären.

Zwar werden dadurch einige Umstellungen erforderlich. Aller letztlich bringen die Neuerungen eine Entlastung von Formalitäten und in der Gestaltung der Gemeindearbeit mehr Flexibilität und mehr Freiheiten. Ob dies gelingt, hängt natürlich vor allem von der Bereitschaft der Menschen ab, sich auf die neue Situation einzulassen und die Umsetzung zu unterstützen; das ist nicht selbstverständlich. Aber in der Tat; Man darf von der konstruktiven Zusammenarbeit der vielen engagierten Menschen in allen Bereichen begeistert sein!

Eine Gemeinde – vier Gottesdienstorte – viele Arbeitskreise
In den vier Kirchen » St. Peter, » Paulus, » Johannes und » Stephanus wird normalerweise am Sonntag und an den Feiertagen Gottesdienst gefeiert. Aber auch die Woche hindurch finden viele vielerlei Anlässe statt. In Zukunft werden sich verschiedene Arbeitskreise von angestellten und freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ein lebendiges Gemeindeleben und attraktive Angebote kümmern, für Familien und Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Seniorinnen und Senioren, Musikliebhaber und an der weltweiten Kirche Interessierte. Die Anlässe finden – je nach Bedarf und räumlichen Möglichkeiten – verteilt im ganzen Gemeindegebiet statt. Der bewährte » Sozialdienst wird zentral im neuen » Gemeindesekretariat an der Schönenbuchstrasse (beim Oekolampad) weitergeführt. Auch in der Leonhardkirche finden weiterhin gewohnte Anlässe statt.

Sie sind – ganz unabhängig vom Wohn- und Veranstaltungsort – zu allen Angeboten herzlich eingeladen. Suchen Sie sich aus, was Ihnen zusagt! Falls etwas am Anfang noch nicht einwandfrei funktionieren sollte, bitten wir Sie um Nachsicht – und um Ihre Nachricht, damit wir Verbesserungen vornehmen können.

Der Kirchenbote, ein regelmässig erscheinender Kalender und unsere Homepage orientieren über die Aktivitäten der Kirchgemeinde an den verschiedenen Orten und für die verschiedenen Gruppen. Das » Sekretariat gibt gerne weitere Auskunft; dort kann auch der Kalender bestellt werden.

Das Team
Zum Team der Kirchgemeinde gehören

die » Gemeindepfarrerinnen und -pfarrer, die ebenfalls von den Mitgliedern der Kirchgemeinde basisdemokratisch gewählt werden, und weitere Pfarrpersonen mit speziellen Aufgaben

die » Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone mit ihren spezifischen Aufgaben in der Familien-, Kinder-. Jugend- und Seniorenarbeit sowie im Gemeindeaufbau und im Sozialdienst

die » Sigristinnen und Sigristen als Koordinatoren von Aktivitäten und Verantwortliche für die Nutzung der Gebäude und vieles mehr

die » Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker

die Mitarbeiterinnen des » Sekretariats als organisatorische und administrative Drehscheibe der Kirchgemeinde

und last but nor least die unzähligen aktiven freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ohne sie wäre ein lebendiges Gemeindeleben gar nicht denkbar.

Der ehrenamtliche Kirchenvorstand, die von den Mitgliedern der Kirchgemeinde gewählte Exekutive, ist für die übergeordnete Leitung der Kirchgemeinde verantwortlich. Die Gemeindepfarrerinnen und Gemeindepfarrer gehören ihm von Amtes wegen an.

Die Synodalen, von der Kirchgemeindeversammlung gewählt, vertreten die Kirchgemeinde in der Synode, dem Parlament der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt.r ein lebendiges Gemeindeleben und attraktive Angebote kr ein lebendiges Gemeindeleben und attraktive Angebote k
Autor
Kaspar Mühlemann
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