Kirchliche Jugendarbeit ist ein grundlegender Auftrag der Kirche innerhalb unserer Gesellschaft. Zentraler Bestandteil kirchlicher Jugendarbeit ist es, Jugendlichen Raum zu bieten, wo sie sich wohl fühlen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass es gilt, Bedürfnisse Jugendlicher in ihrer Vielschichtigkeit wahrzunehmen und individuell darauf zu reagieren.
Die Koje vernetzt die Jugendarbeitenden der Kirchgemeinden. Sie pflegt den ständigen Kontakt zu Institutionen im Bereich Jugendarbeit, zu den Gemeindeleitungen, zu politischen Entscheidungsträgern und zu gesamtschweizerischen kirchlichen Jugendeinrichtungen. Die Koje steht Jugendlichen, Familien, Gemeinden beratend zur Verfügung und sichert eine sinnvolle Vermittlung und Unterstützung.
Die Koje hat eine Spürfunktion. Sie lokalisiert Bedürfnisse Jugendlicher und setzt sich ein für:
- Partizipation (Eigeninitiative Jugendlicher, Mitgestaltung)
- Entwicklungsmöglichkeit eigener Lebenswelten
- Spiritualität
- Identitätsbildung
- Integration
- Gestaltbare Räume (innerhalb der Sozialräume Quartier, Stadt)
- Vernetzung und Information
Die Koje setzt lokalisierte Bedürfnisse um, indem sie Events und Projekte realisiert (oft in Zusammenarbeit mit anderen Jugendorganisationen und der katholischen Jugendseelsorge als Partnerorganisation). Sie motiviert und begleitet Jugendliche in der Realisierung eigener Projekte.