Bergblümlein_quer
Störung als Öffnung
Ich lese ein Buch, das mich stört.
Es stört mich in meinen Gedanken und vorgefassten Meinungen. Es stöbert Unfertiges und Voreinstellungen auf, die überdenkbar und erweiterbar sind. Es fordert mich heraus.

Ausgangspunkt des Buches ist: die Bibel (und wir mit ihr) wagt es, die Welt anders zu lesen. Sie traut sich, Gegebenheiten anders zu deuten (reframing). Dies in der Hoffnung, eine vollere oder gar akkuratere Beschreibung zu bieten, mit öffnenden Alternativen und lebensfördernden Optionen.

Ich würde Ihnen gerne einen (ersten) Gedanken aus dem Buch als Tagesdosis mitgeben.

Well-being … is not gauged by the presence or absence of distress.
It has nothing to do with the absence or reduction of anything, it has to do with the presence of sth:
The presence of God-in-relationship.

John Swinton

Unser Wohlbefinden ist nicht abhängig von der An- oder Abwesenheit von Drangsal.
Es hat nichts zu tun mit der Abwesenheit oder Reduktion von etwas, sondern mit der Anwesenheit von etwas: Mit der Gegenwart von Gott-in-Beziehung.

Herzlich,
Franziska Kuhn