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LOCATION:Peterskirche\, Peterskirchplatz 7\, 4051 Basel
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DESCRIPTION:Zum 340. Geburtstag von J. S. Bach\nLeila Schayegh\,
  Barockvioline\nJörg-Andreas Bötticher\, Orgel\n\nDie Konzertsaison in
  der Peterskirche wird traditionell mit einem Konzert zum Geburtstag von
  Johann Sebastian Bach eröffnet\, das sich speziellen Aspekten seines
  musikalischen Schaffens widmet. Dieses Jahr steht die Beziehung zu seinem
  berühmten italienischen Zeitgenossen\, Arcangelo Corelli im Fokus.
 \nJohann Sebastian Bach ist nie über die Grenzen Mittel- oder
  Norddeutschlands hinaus gereist. Und doch hat er wie kaum ein anderer die
  Musik seiner europäischen Zeitgenossen studiert und deren Schreibweise
  assimiliert. Dabei ging es ihm nicht nur um Kontrapunkt oder formale
  Fragen\, sondern auch um die besondere Kunst\, Melodien zu verzieren\,
  wie man sie in Corellis Violinsonaten vorfindet. Einige typischen
  melodischen Figuren in Bachs Werken stehen mit diesen Sonaten in direkter
  Verbindung. Durch die Gegenüberstellung der beiden Giganten– auf der
  Orgel und mit der Barockvioline – möchte das Programm neue Einblicke
  in deren bis heute zutiefst berührende\, unterschiedliche Tonsprache
  ermöglichen. \n\nEintritt frei\, Kollekte\nDetailliertes Programm und
  weitere Informationen unter www.orgelmusik-stpeter.ch\n\nZu den
  Musizierenden\nLeila Schayegh gilt heute als einer der wichtigsten Namen
  in der internationalen Alten Musikszene. Auf der Bühne besticht sie
  durch eine grosse Expressivität und Energie\, mit der sie das Publikum
  in ihr Spiel hineinzuziehen weiss. Ihr Repertoire reicht von den ersten
  Anfängen der Violinliteratur um 1600 in tiefer Brusthaltung bis weit in
  die Hochromantik hinein. Nebst dem Kernrepertoire um Bach\, Vivaldi\,
  Mozartoder Brahms setzt sie sich gerne für Werke ein\, die zu Unrecht im
  Schatten der heute bekannten Namen stehen. So legte sie 2017 eine
  vielbeachtete CD mit den Sonaten von Carlo Farina vor und beendete 2020
  zusammen mit La Cetra Basel die Gesamtaufnahme der Concerti von
  Jean-Marie Leclair\, die enthusiastisch aufgenommen wurde und massgeblich
  dazu beigetragen hat\, das Repertoire einem breiteren Publikum bekannt zu
  machen.\nAls Solistin ist die international gefragte Künstlerin auf den
  Bühnen der grossen Festivals zu hören und leitet als Gast sowohl
  Ensembles für Alte Musik als auch moderne Orchester. Einladungen
  erfolgen beispielsweise vom Freiburger Barockorchester\, Barokkanerne
  Oslo\, dem Barockorchester Bogotà\, der Tafelmusik Toronto\, dem
  Australian Brandenburg Orchestra oder der Juilliard School New York.
  Kammermusikalische Zusammenarbeit verbindet sie mit Musikern wie den
  Cembalisten und Dirigenten Jörg Halubek und Vaclav Luks\, ihrer Kollegin
  Amandine Beyer\, dem Pianisten Christoph Berner\, sowie Sängern wir
  Christoph Prégardien\, Stephan MacLeod oder Lionel Meunier. 2019
  gründete Leila Schayegh ihr eigenes Ensemble La Centifolia\, mit welchem
  sie ihre Programme bis zur Orchesterbesetzung erweitert.\nSchayeghs
  Aufnahmen werden regelmässig preisgekrönt – zu den Auszeichnungen
  zählen mittlerweile mehrfach der Diapason de l’année\,der Diapason
  d’Or\, der Editor’s Choice von Grammophone sowie die Bestenliste des
  Deutschen Schallplattenpreises. 2024 wurde sie zudem mit dem Schweizer
  Musikpreis ausgezeichnet.\nIhre Kenntnisse und Erfahrung gibt Leila
  Schayegh seit 2010 als Professorin an der Schola Cantorum Basiliensis
  weiter\, wo sie als Nachfolgerin von Chiara Banchini eine Klasse für
  Violine in alter Mensur leitet und ihre Erfahrung an eine jüngere
  Generation weitergibt: eine grosse Expressivität basierend auf einer
  umfassenden Kenntnis der historischen Quellenlage. \n\nJörg-Andreas
  Bötticher ist Professor für Cembalo und Generalbass an der Schola
  Cantorum\, Organist an der Predigerkirche Basel und künstlerischer
  Leiter der „Abendmusiken in der Predigerkirche“. Bötticher
  konzertiert als Solist und mit verschiedenen Ensembles\, u.a. Altberg
  (Polen) und Voces suaves (Basel). Er publizierte zu den Themen
  Generalbass\, Musikästhetik und zum Kantatenoeuvre Bachs. Seine
  CD-Aufnahmen dokumentieren sein Interesse für selten gehörte
  Komponisten\, wie z.B. Alessandro Poglietti\, Michelangelo Rossi und
  Gottlieb Muffat\, Carlo Zuccari\, Gaspard Fritz\, sowie die jüngsten
  Einspielungen wie „Balthasar Erben“ (Abendmusiken Basel) oder „Come
  tomy Garden“ (Voces Suaves).\nVerschiedene CDs wurden mit einem
  Diapason d’or ausgezeichnet\, so u.a. die Einspielung der Sonaten für
  Violine und obligates Cembalo von J.S. Bach (zusammen mit Chiara
  Banchini) wie auch die Triosonaten von Caldara (zusammen mit Leila
  Schayegh und Amandine Beyer). Zusammen mit Elam Rotem betreut er die viel
  beachtete Webseite earlymusicsources.com. 2020 wurde er für seine
  langjährige Tätigkeit zwischen Forschung und Musikpraxis mit dem
  Wissenschaftspreis der Stadt Basel ausgezeichnet.\n\nwww.jaboetticher.ch
 \n\n\nKontakt: Ekaterina Kofanova\n\nWeitere Infos:
  https://www.erk-bs.ch/veranstaltung/193643
SUMMARY:Die Orgel im Dialog: Bach und Corelli
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