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LOCATION:Münster\, Münsterplatz 9\, 4051 Basel
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DESCRIPTION:ORGEL•PUNKT 12 im Münster mit Mondschein-Sonate
 \nDomorganist Petr Kolař (Brünn) spielt Beethoven sowie böhmische und
  mährische Meister wie Jan Křtitel Kuchař und Leoš Janáček.\n\nDer
  Brünner Domorganist Petr Kolař ist einer der profiliertesten
  Konzertorganisten Tschechiens. An der grössten und vielseitigsten Orgel
  der Region im Basler Münster spielt er den ersten Satz der sog.
  "Mondschein-Sonate" von Ludwig van Beethoven sowie Werke böhmische und
  mährische Meister wie Jan Křtitel Kuchař\nund Leoš Janáček.\n
 \nVladimír Werner (1937–2010) wirkte als Professor am Konservatorium
  Brünn. Sein Orgelschaffen ist eng mit der Liturgie der Kirche verbunden
  und greift häufig gregorianische Choräle und alte kirchenmusikalische
  Traditionen auf. Victimae paschali laudis aus dem Zyklus Sequentiae ist
  von virtuoser Klangsprache und grosser Ausdruckskraft\, welche die
  monumentalen Möglichkeiten der Münsterorgel eindrucksvoll entfalten.\n
 \nLudwig van Beethoven (1770–1827) komponierte 1801 seine Klaviersonate
  cis-moll op. 27\, 2 und widmete sie seiner Schülerin\, der Gräfin
  Giulietta Guicciardi. Der Titel "Mondscheins-Sonate" stammt nicht von
  Beethoven selbst\, sondern geht auf einen späteren Vergleich des
  Dichters und Musikkritikers Ludwig Rellstab zurück. Mit ihrem
  schwebenden Charakter\, ihrer tiefen Emotionalität und ihrer
  aussergewöhnlichen Klangpoesie weist die Sonate bereits weit über die
  Wiener Klassik hinaus und eröffnet neue Ausdrucksräume der Romantik.\n
 \nAls ausgezeichneter Organist kannte Zdeněk Pololáník (1935–2024)
  die liturgische Praxis ebenso wie die vielfältigen Möglichkeiten der
  Orgel bis ins Detail. Seine Pastorale verbindet eine innige lyrische
  Atmosphäre mit allmählichem Spannungsaufbau. Aus der stillen
  Betrachtung entwickelt sich eine festliche Steigerung\, die symbolisch
  auf das Ziel der Weihnachtsbotschaft – die Begegnung mit dem
  neugeborenen Erlöser – hinführt.\n\nJan Křtitel Kuchař
  (1751–1829) engagierte sich als persönlicher Freund Wolfgang Amadeus
  Mozarts massgeblich für die Aufführung von dessen Werken in Prag. Seine
  Fantasie g-Moll zählt zu den herausragenden Werken der böhmischen
  Orgelliteratur des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Freie Formgestaltung\,
  wirkungsvolle Kontraste und improvisatorische Frische verbinden sich mit
  kantabler Melodik und harmonischem Einfallsreichtum zu einer ebenso
  virtuosen wie ausdrucksstarken Komposition.\n\nLeoš Janáček
  (1854–1928) gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der
  tschechischen Musik des 20. Jahrhunderts. Sein Leben und Wirken sind
  untrennbar mit Brünn verbunden\, wo er als Komponist\, Pädagoge\,
  Chorleiter\, Organist und Organisator des Musiklebens nachhaltige Spuren
  hinterliess. Seine unverwechselbare Musiksprache verbindet Elemente der
  mährischen Volksmusik mit einer einzigartigen rhythmischen und
  melodischen Gestaltung\, die von den Eigenheiten der gesprochenen Sprache
  inspiriert ist. Zu seinen Hauptwerken zählen die Opern Jenůfa\, Katja
  Kabanowa\, Das schlaue Füchslein und Die Sache Makropulos sowie die
  Sinfonietta\, Taras Bulba und die monumentale Glagolitische Messe. Das
  Postludium aus dieser Messe zählt heute zu den eindrucksvollsten Werken
  der internationalen Orgelliteratur. Mit seiner überwältigenden
  Klangpracht\, seiner architektonischen Geschlossenheit und seiner
  mitreissenden Energie bildet es einen glanzvollen Abschluss des
  Programms.\n\nPetr Kolař stammt aus Prostějov. 1982 bis 1988 studierte
  am Konservatorium in Brünn Orgelspiel und Gesang. Anschliessend
  absolvierte er die Janacek Musikakademie in Brünn in der Klasse von
  Prof. Alena Veselá. Interpretationskursen bei Martin Haselböck\,
  Stanislav Heller und Michael Radulescu. Preisträger internationaler
  Orgelwettbewerbe (1988 Brünn\, 2. Preis\, 1989 Prager Frühling\, 3.
  Preis und 1991 Deventer\, 1. Preis). 1993 – 2000 Dozent für Orgelspiel
  und Improvisation an der Janáček Musikakademie in Brünn. Seit 2000
  Orgelprofessor am Brünner Konservatorium und der Janáček-Akademie für
  Musik und darstellende Kunst Brünn. 1990 bis 1997 Musikdirektor und
  Organist an der Basilika Mariä Himmelfahrt in Altbrünn. Seit 1998
  Chorleiter und Organist der Brünner Kathedrale von St. Peter- und Paul.
  1995 bis 2002 Chorleiter für Singspiele im Nationaltheater Brünn. Seit
  2001 Chorleiter des Brünner Philharmonischen Chor Beseda brněnská\,
  dem ältesten Chor in der Tschechischen Republik. 1998 der Gründer des
  Domchors der Brünner Kathedrale. Beim Besuch von Papst Benedikt XVI. in
  Brünn im Jahr 2009\, leitete er die Musik für den festlichen
  Gottesdienst. Als Konzertorganist tritt er im In- und Ausland auf\, z.B.
  in Österreich\, Deutschland\, Frankreich\, Ungarn\, Polen\, Slowakei\,
  Italien\, Vatikan\, Japan\, Hongkong und Macau auf.\n\nORGEL•PUNKT 12:
  Samstags nach dem Mittagsgeläut: 30 Minuten Orgelmusik\,
  abwechslungsreiche Programme\, international renommierte
  Konzertorganisten – Zeit zum Auftanken\, zu Erholung und Inspiration:
  Der tausendjährige «Klangraum Münster» ist in diesem Format bei
  Einheimischen und Touristen gleichermassen beliebt. An der grössten und
  vielseitigsten Orgel der Region erklingt in 19 Konzerten eine bunte
  Mischung von Werken alter Meister\, von Bach\, Mozart und Romantikern bis
  hin zu Messiaen und Avantgarde. Neben Münsterorganist Andreas Liebig
  sind illustre Gäste aus dem In- und Ausland zu hören.\n\nErleben Sie
  die grösste und vielseitigste Orgel Basels!\n\nMünsterorganist Andreas
  Liebig und internationale Gäste spielen an der Mathis-Orgel (78/IV/P)
  von 2003.\nweitere Informationen unter:
  http://www.basler-muensterkonzerte.ch\n\nweitere Termine:\n\n\n\n
 \nKontakt: Münsterorganist Andreas Liebig\n\nWeitere Infos:
  https://www.erk-bs.ch/veranstaltung/208625
SUMMARY:Orgel.Punkt 12
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