Corona-Information der ERK-BS

Informationsseite der ERK-BS rund um Corona
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Corona-Information

Information der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt über Kirchen und Gottesdienste in der Coronakrise
Anfang September 2021 hat der Bundesrat die Zertifikatspflicht für weite Teile des öffentlichen Lebens eingeführt. Auch am kirchlichen Leben können, mit wenigen Ausnahmen, künftig nur Menschen mit einem gültigen Covid-Zertfikat teilnehmen.

Zertifikatspflicht
Im Innern von Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie an Veranstaltungen in Innenräumen gilt eine Zertifikatspflicht. Das betrifft auch die Kirche, die Kirchgemeindehäuser und die Veranstaltungsräume der Kirche. Zertifikatspflicht heisst: Der Zugang für Personen ab 16 Jahren ist auf Personen mit einem Zertifikat beschränkt. Mit dem Zertifikat belegen sie, dass sie geimpft, genesen oder kürzlich (negativ) getestet worden sind.
Für die Kirche gibt es eine grosse Ausnahme: Gottesdienste mit bis zu 50 Teilnehmenden können von der Zertifikatspflicht ausgenommen werden, wenn maximal zwei Drittel der Raumkapazität belegt sind, alle eine Maske tragen und die Abstände einhalten und die Kontaktdaten registriert werden. Ebenfalls ohne Zertifikat kommen Veranstaltungen von Vereinen oder Gruppen aus, die regelmässig zusammenkommen.
Das Zertifikat ist derzeit in folgenden drei Fällen gültig:
  • Das Covid-Zertifikat für genesene Personen ist ab dem 11. Tag nach dem positiven PCR-Test gültig und dauert ab dem Testresultat 180 Tage.
  • Das Covid-Zertifikat für geimpfte Personen ist (derzeit) 365 Tage nach Verabreichung der letzten Impfdosis gültig.
  • Das Covid-Zertifikat für negativ getestete Personen ist bei einem PCR-Test während 72h ab dem Zeitpunkt der Probeentnahme und bei einem Antigen-Schnelltest während 48h ab dem Zeitpunkt der Probeentnahme gültig.

Ausnahmen von der Zertifikatspflicht
Ausgenommen von der Zertifikatspflicht sind Gottesdienste, Gebete etc. mit maximal 50 Teilnehmenden (inkl. Zelebranten).
Kleinere Veranstaltungen in Innenräumen sind zudem von der Zertifikatspflicht ausgenommen, wenn sie folgende Bedingungen erfüllen:
  • Die maximale Anzahl Personen, seien es Besucherinnen und Besucher oder Teilnehmende, beträgt 30.
  • Es handelt sich um eine Veranstaltung eines Vereins oder einer anderen beständigen Gruppe, deren Mitglieder dem Organisator bekannt sind.
  • Die Einrichtung ist höchstens zu zwei Dritteln ihrer Kapazität besetzt.
  • Die Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske wird befolgt; zudem wird der erforderliche Abstand eingehalten.
  • Es werden keine Speisen und Getränke konsumiert.

Diese Regeln gelten für Chöre
Die Taskforce Chor der Schweizerischen Chorverbände hat sich auf folgende Regeln geeinigt:
  • Chöre mit weniger als 30 Personen (inkl- Leitung) dürfen in abgetrennten Räumlichkeiten und in beständigen Gruppen proben. Maskentragpflicht, Contact Tracing, wirkungsvolle Lüftung und Hygienemassnahmen sind Bestandteile des Schutzkonzepts.
  • Bei Proben mit mehr als 30 Personen (ab 16 und älter) ist ein Covid-Zertifikat obligatorisch. Die Zertifikatspflicht kann NICHT durch eine andere Massnahme ersetzt werden. Freiwillig können sich auch kleinere Gruppen der Zertifikatspflicht unterstellen.
  • Bei Choraufführungen in Innenräumen gilt Zertifikatspflicht.
Detailregeln finden sich hier: » www.taskforcechor.com/misure

Diese Regeln gelten für Mitarbeitende
Grundsätzlich gelten dieselben Regeln wie bisher: Maskenpflicht in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen und in Büros, die von mehr als einer Person benutzt werden.
Neu kann diese Maskenpflicht während Sitzungen oder in mehrfach belegten Büros durch freiwilliges Vorzeigen des Zertifikats aufgehoben werden. Der Bundesrat hat dazu eine neue Regelung aufgenommen, die es Arbeitgebern erlaubt, den Zertifikatstatus seiner MA zu erheben. Die MA sind nicht gezwungen, das Zertifikat vorzuweisen, aber sie können sich durch Vorweisen des Zertifikats, wenn es Umstände und Arbeitgeber erlauben, quasi vom Maskenobligatorium befreien…
Für Musiker:innen im Gottesdienst gilt dasselbe: Entweder halten sie sich wie bisher an Maskenpflicht, Abstand und Hygieneregeln, oder sie «befreien» sich (alle gemeinsam) mit einem Zertifikat von diesen Auflagen.

Diese Regeln gelten für den Kirchenkaffee
Indoor gelten dieselben Regeln wie im Restaurant: Konsumation nur mit Zertifikat, dann kann aber auf Maske und Abstand verzichtet werden.
Outdoor sind Kirchenkaffee und Apéro ohne Maske oder Zertifikat möglich, für das Personal gilt Maskentragepflicht.

Hochzeiten und Taufen
Grundsätzlich sind Hochzeiten und Taufen private Veranstaltungen. Das heisst: Bei mehr als 30 Teilnehmenden gilt Zertifikatspflicht.
Weil Tauf- und Traugottesdienste öffentliche Veranstaltungen sind (bzw. nach unserer Gottesdienstordnung sein müssen), gelten für diese Gottesdienste die oben genannten Regeln für Gottesdienste.

Müssen 12- bis 16-Jährige im Gottesdienst eine Maske tragen?
In grösseren Gottesdiensten (ab 50 Teilnehmenden) müssen Teilnehmende ab 16 Jahren ein gültiges Zertifikat vorweisen (Zertifikatspflicht). In Gottesdiensten ohne Zertifikatspflicht gilt ab einem Alter von 12 Jahren Maskenpflicht. Es ist deshalb die Frage aufgetaucht, ob 12- bis 16-Jährige in zertifkkatspflichtigen Gottesdiensten eine Maske tragen müssen.

Die Antwort: Nein. In Zertifikatspflichtigen Gottesdiensten müssen Teilnehmende unter 16 Jahren keine Maske tragen, auch wenn sie kein Zertifikat vorweisen müssen.

Diese Regeln gelten im Kirchgemeindehaus und in der Kirche
In öffentlich zugänglichen Innenräumen gilt nach wie vor eine Maskentragepflicht. Die Maskenpflicht gilt also für das Kirchgemeindehaus, den Bischofshof und alle anderen, öffentlich zugänglichen Gebäude.
Für alle Mitarbeiter:innen mit «Kundenkontakt», also etwa Sozialarbeiter:innen, Empfang oder die Mitarbeiter:innen im Accueil des Münsters gilt Maskentragpflicht.

Was ist mit Sitzungen?
Wir empfehlen entweder Zertifikat, oder Maske.
Für Sitzungen von Behörden, Vorständen, Kommissionen etc. gilt (im Sinne von privaten Veranstaltungen) weiterhin die Maskentrage- und Abstandpflicht. Wenn die Sitzung in einem grossen, gut belüfteten Raum stattfindet, kann der Redende die Maske jeweils abnehmen.

Können Räume in Kirchgemeindehäusern für private Feiern vermietet werden?
Eine Frage erreicht uns immer wieder: Da ja private Feste in Innenräumen bis 30 Personen vom BAG erlaubt sind, erhalte ich nun auch Anfragen bezüglichen Vermietung unserer Räumlichkeiten für kleinere Feierlichkeiten. Nun bin ich aber verunsichert, ob ich unsere Räume dafür noch vermieten darf, da ja bei solchen Festen auch immer Essen angeboten wird. Ist das von Seite der ERK noch erlaubt?

Die Antwort: Entscheidend ist nicht die ERK, sondern die Covid-19-Verordnung des Bundes.
Der Gesetzgeber unterscheidet bei Veranstaltungen mit weniger als 30 TeilnehmerInnen zwischen:
a) privaten Veranstaltungen in öffentlich zugänglichen Innenräumen (darunter fallen die Gebäude der Kirchen) und
b) privaten Veranstaltungen, die in Innenräumen von nicht öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben stattfinden.

Die Verordnung sagt:
Für Veranstaltungen in Innenräumen von öffentlich zugänglichen Gebäuden kann darauf verzichtet werden, den Zugang für Personen ab 16 Jahren auf Personen mit einem Zertifikat zu beschränken, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
  • Die maximale Anzahl Personen, seien es Besucherinnen und Besucher oder Teilnehmende, beträgt 30.
  • Es handelt sich um eine Veranstaltung eines Vereins oder einer anderen beständigen Gruppe, deren Mitglieder dem Organisator bekannt sind.
  • Die Einrichtung ist höchstens zu zwei Dritteln ihrer Kapazität besetzt.
  • Die Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske nach Artikel 6 wird befolgt; zudem wird der erforderliche Abstand nach Möglichkeit eingehalten.
  • Es werden keine Speisen und Getränke konsumiert.

Das bedeutet: Private Feste und Feiern sind in öffentlich zugänglichen Einrichtungen nicht (respektive nur mit denselben Auflagen, wie sie für Restaurants gelten) möglich.

Fragen und Antworten gibt es jeweils im Corona-Update-Mail der ERK-BS:
Das Corona-Update der ERK-BS wird über den Verteiler der internen Mitteilungen «spruchreif» verbreitet. Wenn Sie das Mail auch erhalten möchten, können Sie sich hier einschreiben: » www.erk-bs.ch/gruppe/spruchreif

Die ERK BS behält ihre digitalen Leistungen bei: Weiterhin veröffentlichen wir auf unserer Website, auf » Youtube und auf Facebook Kurzandachten von Pfarrpersonen, Sozialdiakonen und Religionslehrpersonen der ERK BS in Videoform.

Seelsorgerliche Dienste stehen persönlich und per Telefon weiterhin zur Verfügung. Ebenfalls zur Verfügung steht die Telebibel unter 061 262 11 55 oder unter » www.telebibel.ch