Reformierte Kirchgemeinde Basel West

Vorsicht, zerbrechlich – eine Installation auf dem Platz der Johanneskirche

Unser Leben ist so zerbrechlich. Und gleichsam so kostbar. Das zeigt um Ostern eine Installation vor der Johanneskirche zum Hungertuch der diesjährigen Fastenopfer-Kampagne.
Die Zeichnung der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sánchez ist dem Röntgenbild eines gebrochenen Fusses nachempfunden. Der Fuss gehört einem Mann, der 2019 in Chile mit vielen anderen Menschen gegen soziale Ungleichheit demonstrierte. Dabei wurde er von Polizisten geschlagen – und brach sich dabei den Fuss.

Die Zerbrechlichkeit des Lebens hat sich uns allen in den letzten zwei Jahren und besonders in den letzten Wochen dramatisch gezeigt. Gleichzeitig erleben wir, wie kostbar unser Leben, unsere Beziehungen und unsere Freiheiten sind.

Innehalten vor der Johanneskirche
Mit einer Installation vor der Johanneskirche machen wir dieses Thema für unsere verschiedenen Sinne erfahrbar. Wir schlagen einen Bogen vom Bild des gebrochenen Fusses zu den Brüchen unseres Le­bens und zu Karfreitag, wo wir uns ans Leiden und Sterben von Jesus erinnern.

Die Installation ist nicht nur wie geplant bis Karfreitag, sondern auch in der Woche nach Ostern, also bis mindestens 23. April öffentlich zugänglich.
Autor
Stephan Lichtenhahn

aktualisiert mit kirchenweb.ch
Bereitgestellt: 16.04.2022