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Reformierte Kirchgemeinde Kleinbasel

St. Markus

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Zwischen Wiese und Rhein, begrenzt zur Stadt durch die Geleise der Deutschen Bahn, gegen Riehen durch den Grüngürtel Bäumlihof, liegt das Hirzbrunnenquartier. Das Gemeindezentrum St. Markus, gebaut auf einem ehemaligen Pfarrgarten-Areal, steht wohl ziemlich zentral in diesem Quartier. Es ist Treffpunkt vieler Menschen jeden Alters.

Seit 2012 ist St. Markus gemäss Perspektiven 2015 kein reformierter Gottesdienstort mehr. Trotzdem blüht das Gemeindeleben seit nunmehr 80 Jahren. Weiterhin gibt es auch gottesdienstliche Anlässe, sei es am Markusfest oder in guter Zusammenarbeit mit der Nachbarpfarrei St. Michael. Verstärkter Zuzug von Familien mit Kindern ist gegenwärtig spürbar. Grosse Schulkomplexe sind im Quartier integriert und müssen sogar erweitert werden. Zahlreiche Kindergärten sind im Quartier verteilt, ebenso finden wir das Kinderheim Vogelsang, Kindertagesstätten und zwei Quartiertreffpunkte, Elch und Hirzbrunnen. Robi-Spielplatz Allmend und Jugendtreff Hirzbrunnen-Eglisee richten sich mit Programmen an Jugendliche, erweitert durch den Jugendtreff „Fire & Ice“ in St. Markus. Grosse Baupläne gibt es in der Peripherie des Quartiers, so entlang des Rheines und im Schorenquartier.

Beim Spaziergang durch das Quartier fällt auf, hier redet man noch miteinander, man kennt sich. Die Kleinräumigkeit der Häuser und Gärtchen zeigt sich offen. Und in der Peripherie des Quartiers öffnet sich eine grosse Weite, die wohltuend ist. Hier weiss man noch: Wir sind Kirche. Noch stehen zwei Kirchen im Quartier, St. Markus und St. Michael, als geistliche und gemeinschaftliche Zentren in einem „Dorf“ mit wenig Beizen, mit wenig Infrastruktur, aber mit starkem Zusammenhalt. Dies prägt auch eine gute ökumenische Zusammenarbeit, sei es an Festen im Quartier, sei es beim Neujahrsapéro und ökumenischer Vesper. Vieles wird zurzeit überlegt, auch ein Umbau von St. Markus steht wohl bald zur Debatte. Hier braucht es klare Wegmarken, gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit, Gespür für Bedürfnisse, aber auch den Respekt vor einander.

Lassen wir uns offen nach vorne schauen, wissend, mit welchem reichen Hintergrund wir hier für das Quartier einstehen dürfen, wo notabene seit 80 Jahren das Gemeindehaus St. Markus in diesem Jahr steht.

Christoph Nidecker, Sozialdiakon St. Markus
Autor
Eveline Michel

aktualisiert mit kirchenweb.ch
Besuche: 49 Monat - Bereitgestellt: 13.08.2015