Erntedankfest Dorfkirche

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Wie bei Abraham und Sarah …
Pfrn. Martina Holder
In diesem Jahr startete das alljährliche Erntedankfest mit einer Zeltnacht für Kinder im Pfarrgarten. Drei Jungscharzelte und zwei Familienzelte füllten sich am Samstagabend mit Schlafsäcken, Mätteli und Taschenlampen. Nach verschiedenen Spielen wurde dann ein Feuer für das Abendessen vorbereitet. Da im Dorfkern auch einige Musikformationen unterwegs waren, gab es für Kinder und Eltern bis in den späten Abend immer wieder unverhoffte Klänge und fetzige Musik. Ein Nachtspaziergang führte uns dann in die Langenerle, wo ein Lied für den Erntedankgottesdienst schon einmal mitgesungen wurde. Mit Fackeln zogen dann die Kinder wieder in ihr ‘Nomadendorf‘ zurück, wo dann noch eine Gute-Nacht Geschichte zu hören. Es dauerte eine Weile bis Klein und Gross ihre Nachtruhe fanden, doch bereits vor Mitternacht wurde es sehr ruhig und einzelne Flüstergespräche hinter Zeltstoff störten niemanden. Gegen 7.00 Uhr war wieder Leben im ‘Nomadendorf’. Da wurden Zähne geputzt, Frühstück vorbereitet und sogar schon Fussball gespielt. Nach dem Frühstück ging es in die Dorfkirche. Dort warteten viele Kinder, Erwachsene und Gemeindemitglieder, dass das Erntedankfest mit Taufe auch die biblische Geschichte von Abraham und Sarah vertiefte. Diese wurde mit zwei Szenen von Erwachsenen und einer Konfirmandin gespielt. Gut konnte man hören und sehen, dass Vertrauen auch damals bei Abraham und Sarah anspruchsvolle Themen waren und dass jeder Lebensweg auch unter Gottes Verheissung Risiken und Gefahren mit sich bringt. Abraham und Sarah haben am Ende des Gottesdienstes alle Gäste zu einem orientalischen Buffet eingeladen, Eltern und Gemeindemitglieder haben Salate vorbereitet und die Erntedank-Kürbissuppe mit orientalischer Gewürzmischung durfte an diesem Fest auch nicht fehlen. Nach dem Gottesdienst sprach Gemeinderätin Christine Kaufmann vor der Kirche über die Bedeutung des Dankens in unserer Zeit. Zu diesem Dank gehörte auch die Freude, Alphornmusik zu geniessen und sich nach dem Essen in den Pfarrgarten zu begeben, um dort auch ‘Möckli’ und ‘Balthasar’ kennenzulernen, zwei Riehener Schafe, die gerne und viel gestreichelt wurden. Im Pfarrgarten gab es auch Gelegenheit Wollfäden zu spinnen oder Schafwolle zu kardieren. Um 14.00 Uhr hörte man die Alphörner zum letzten Mal, nachdem das Schafsrätsel, an dem viele Kinder und Erwachsene teilgenommen hatten, mit Monika und Marc Monnier aufgelöst werden konnte. Für alle, die an diesem warmen Sommertag Barockmusik geniessen wollten, gab es die Möglichkeit, mit Cembalo, Flöten und Gambe das Erntedankfest am Sonntagabend ausklingen zu lassen.
Für das Erntedankteam,
Pfrn. Martina Holder und Sozialdiakonin Andrea Scherrer Altmann
Erntedankfest 2021
06.09.2021
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