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Bericht Sola 19

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Hier ein kurzer Bericht zum Sola 19
Wikinger Sola 2019
Als die ersten Teilnehmer am Samstagmorgen eintrudelten, wurden sie nicht von den gewohnten Leiter, sondern von einer Gruppe Wikinger begrüsst. Gemeinsam mit den Nachwuchswikingern machten sie sich auf den Weg zu einem verlassenen Dorf, das ihr Späher ausgekundschaftet hatte. Am Zielort angelangt, trafen die Reisenden auf die fehlenden Stammesmitglieder und unter Anleitung des Spähers wurde das verlassene Dorf in Beschlag genommen. Als alle etwas später beisammen sassen, war plötzlich der Streit zweier Krieger des Stammes zu vernehmen. Durch eine Reihe von Spielen konnten die Kinder den Krieg zwischen den Streithähnen schlichten und Frieden kehrte ein. Um diesen Frieden zu besiegeln wurde ein Wikingerspieleabend veranstaltet, der mit einer passenden Andacht über Streit abschloss.

Vom Regen am nächsten Morgen liess sich aber kaum jemand abschrecken. Es ging nun erst richtig los, mit der Ausbildung der Nachwuchswikinger. An verschiedenen Posten lernten sie Dinge, wie Bogen bauen und Wikingersprache oder sie entspannten sich im Wikinger Spa. Zusätzlich wurde den Lernenden später auch noch eine der wichtigsten Wikingerfertigkeiten beigebracht, das Handeln. Das geschah anhand eines Geländespiels. Nach der abendlichen Andacht konnten alle müden Wikinger ins Bett. Die nächtliche Ruhe blieb aber nicht lange ungestört, da das Dorf von einem verfeindeten Stamm angegriffen wurde. Somit konnten die Kinder erst nachdem der feindliche Stamm besiegt war wieder in den Schlafsack zurückschlüpfen.

Nach einer etwas verlängerten Nacht war beim Frühstück einer der Wikinger in Tränen ausgebrochen, weil er sich im Dorf nicht zuhause fühlte. Glücklicherweise liess es der nachlassende Regen zu, das Dorf weiter aufzubauen und zu schmücken, sodass sich der traurige Wikinger wieder wohlfühlen konnte. Doch gerade in diesem Moment fiel der Köchin auf, dass der Fischvorrat zur Neige ging, weshalb sich der Stamm gegen Nachmittag zum See begab, um zu Fischen und Kanuzufahren. Nachdem der Vorrat wieder zu Genüge gefüllt worden war, hatten alle die Möglichkeit, sich bei einer gemütlichen Andacht, auf Wolldecken zu entspannen.

Am nächsten Morgen, wachte der Wikingerstamm unter einem blauen, wolkenlosen Himmel auf. Darüber waren alle froh, als kurz darauf der Späher des Dorfes eintraf, der einen Ort voller Schätze entdeckt hatte. Da dieser Ort aber etwas entfernt lag, händigte er der Stammesanführerin eine Karte aus. In kleineren Gruppen machten sich die Wikinger auf den Weg, diesen rätselhaften Ort zu erobern. Bei der Ankunft hatte der uns jedoch eine ernüchternde Ankündigung zu machen, der Ort war von anderen Wikingern besetzt. Schnell war aber die Entscheidung getroffen, man würde nicht ohne die Schätze zurückkehren. Also wurden die fremden Wikinger überfallen. Nach einem langen Kampf, konnten die Fremden schlussendlich bezwungen werden. Jedoch hatte der Späher mit den angekündigten Schätzen diese Menschen gemeint. Gemeinsam mit den neu gewonnenen Freunden genossen wir den evangelischen Abend am Feuer.

Am nächsten Tag, nach dem Frühstück begannen plötzlich einige der Wikinger krank zu werden. Aus diesem Grund entschied die Druidin des Stammes, man müsse eine Quelle aufsuchen, die heilende Wirkung besitz, bevor man auf den Lagerplatz zurückkehre. Kurz darauf schon machte sich die erste Gruppe auf den Weg zu der besagten Quelle, die sich, dort angekommen, als See herausstellte. Nach einem ausgiebigen Bad im See fühlte sich die ganze Sippe erfrischt und bereit, den Heimweg anzutreten. Den Rest des Tages liess der Stamm ruhig ausklingen, mit einem köstlichen Abendessen und dem gemeinsamen Singen nach der Andacht. Somit hatten alle müden Wikinger Zeit, sich von der Reise zu erholen.

Am Morgen des nächsten Tages meldete sich wieder einmal der Späher zu Wort. Er hatte ein Anliegen vorzutragen. Er schlug vor, die Nachwuchswikinger nun für den Fall eines erneuten Überfalls zu schulen. Aus diesem Grund lernten die Wikingerschüler zuerst, auf Bäume zu klettern, die keinerlei Äste besassen. Auch beim anschliessenden Geländespiel konnten die Stammesmitglieder auch ihre Tarnkünste erproben. Die Kinder stellten sich allesamt so geschickt an, dass die Stammes Anführerin beschloss, es sei Zeit, einen Orden zu verleihen. Um das fitteste Wikingerteam zu küren, schlug sie ein Sportturnier mit verschiedenen Disziplinen vor, dessen stolze Gewinner beim Abendessen ausgezeichnet wurden. Am Abend fand ein traditionelles Wikingerfest statt. Zudem jedes neue Stammesmitglied eine Darbietung beitrug. Nach den Fest genoss der ganze Stamm ein Feuerwerk zu Ehren der Schweiz.

Schon brach der zweitletzte Tag an. Der Wikingernachwuchs war nun fast bereit, ein fester Bestandteil des Dorfes zu werden. Als letzten Punkt stellten sie in einem Spiel unter Beweis, dass sie in der Lage wären, sich auch um einander zu kümmern. Da dies einer der wichtigsten Teile des Stammeslebens darstellte. Später am Nachmittag, nach der Andacht und dem gemeinsamen Singen im Stammesverband, entschied der Stammesanführer, der Wikingernachwuchs wäre bereit, in den Stamm aufgenommen zu werden. Aus diesem Grund wurde anschliessend das traditionelle Aufnahmeritual des Stammes zelebriert, in dem der ganze Stamm verschiedenste Aufgaben erledigen musste. Am Ende des Rituals war der Stamm nun vereint und die neuen Mitglieder waren aufgenommen.

Am Morgen des letzten Tages, meldete sich eine der Hexerinnen des Stammes zu Wort. Sie erzählte, sie hätte durch einen Traum ein Zeichen von Gott bekommen, es wäre nun Zeit, weiterzuziehen. Daraufhin ordnete der Stammesanführer schweren Herzens den Abbau des gesamten Dorfes an. Bevor der Stamm die Heimreise antrat führten die Hexerinnen noch ein Verabschiedungs-Ritual durch. Und schon machte sich die Sippe auf den Weg um am nahe gelegenen Hafen eines der grossen Metallschiffe Richtung Heimat zu besteigen.

Jungschar Riehen Dorf, Lotti



Bereitgestellt: 01.09.2019     Besuche: 15 Monat 
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