Sonntag, 18. Januar, 17 Uhr, Titus Kirche
Eintritt frei. Kollekte.
Zum Jahresbeginn wagt sich «Titus beflügelt» weit auf die Äste hinaus: Der Teufel wird in die Titus Kirche eingeladen. Aber nicht nur er. Ein Soldat und eine Prinzessin sind auch noch mit dabei. Also bitte keine Panik, denn: «... Diese ‹Geschichte vom Soldaten› ist kein musikalisches Werk, obwohl wir Musik hören, noch ist es eine Geschichte, obwohl der Titel dies suggeriert …» schreibt die «Gazette de Lausanne» nach der Uraufführung 1918. Wie bitte? Um was geht es denn genau?
1915 trifft der Westschweizer Literat Charles Ferdinand Ramuz den ihm bis dato völlig
unbekannten russischen Emigranten Igor Strawinsky, der im Exil in der Nähe von
Lausanne lebt. Sie freunden sich an und beginnen, basierend auf russischen Märchen aus der
Sammlung von Alexander Afanassjew gemeinsam «L’Histoire du soldat» zu schreiben:
Ein Mini-Musik-Theater in dem es um einen Soldaten geht, der seine Seele bzw. seine
Geige dem Teufel verkauft. Hans Reinhart hat die Geschichte ins Deutsche übertragen.
Strawinskys Musik klingt auch heute noch frisch, frech und frei wie am ersten Tag.
Der Teufel in der Titus Kirche? Wow ... Wie die Geschichte wohl ausgehen wird?
Musik: Igor Strawinsky: «L’Histoire du soldat»
Literatur: C. F. Ramuz und A. Afanassjew: «Die Geschichte vom Soldaten»
Interpreten: «Die glorreichen Sieben» mit Renato Wiedemann, Violine; Wies de Boevé, Kontrabass; Damien Bachmann, Klarinette; Donatien Bachmann, Fagott; Olivier Koerper, Cornet à pistons; Domenico Catalano, Posaune; Matthias Würsch, Schlagzeug und Christian Sutter, Lesung
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