UMSTEIGEN - Tag & Nacht

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Mittwoch, 10. Juni 2026, 18 Uhr, Theodorskirche
2026 jährt sich der der Todestag von Johann Peter Hebel zum zweihundertsten mal. 1760 in Basel geboren, verbrachte Hebel bis zu seinem 13. Lebensjahr jeweils die Sommermonate im Hause Iselin am Totentanz 2. Die Wintermonate war er in Hausen, wo seine Mutter herkam. Mit 31 Jahren und einem abgeschlossenem Theologiestudium in der Tasche zog er nach Karlsruhe, wo er bis zu seinem Tod lebte. Die starke Bindung zu seiner ursprünglichen Heimat veranlasste ihn, über deren Landschaft und Lebensart im lokalen Dialekt die «Alemannischen Gedichte» zu verfassen, die 1803 erschienen. In seinen Kalendergeschichten (erschienen zwischen 1807 bis 1819) erzählte er kleinere Geschichten und gab gute Ratschläge. Eine Auswahl derselben fasste er im «Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes» zusammen (erschienen 1811). Der Vreneli-Brunnen am Claraplatz, der das Gedicht «Hans und Verene» zum Vorbild hat, steht sinnbildlich für die Verbindung der beiden Heimatorte Hebels, die ein Quell seiner Inspirationen waren.
Zur Musik:
Einige Texte von Johann Peter Hebel wurden und werden noch immer vertont. So das Basler Lied «Z’ Basel an mym Rhy» aus Hebels Brief «Erinnerungen an Basel» oder das im UMSTEIGEN erklingende Lied von Felix Mendelssohn-Bartholdy mit dem Neujahrsgedicht von J.P. Hebel.