Die Orgel im Dialog mit der Harfe

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Mo. 20.10.2025, 19.30 bis 20.30 Uhr
Peterskirche, Peterskirchplatz 7, 4051 Basel
Julia Wacker, Harfe
Ekaterina Kofanova, Orgel

Werke von Blanco, Fauré, Franck, Gugout, Holy, Poulenc


Der Harfenklang ist unverwechselbar. Ob in einem romantischen Ballett oder einem symphonischen Werk: mit den ersten Tönen zaubert die Harfe eine Atmosphäre, die sich ganz schwer in Worte einfangen lässt. Es sind Töne voller Erwartung, Versprechen, voller Sehnsucht.
Dabei handelt es sich um eines der ältesten Instrumente in der Geschichte, denn bereits im Alten Ägypten finden sich Abbildungen von Harfen, die mehr als 4000 Jahre alt sind und dabei erstaunlich modern daher kommen. Über diese lange Zeit hat die Harfe doch einige Veränderungen erfahren, so dass sie heutzutage die technischen Möglichkeiten besitzt, sehr anspruchsvolle Musikwerke zum Klingen zu bringen. Manchmal übernimmt sie sogar Stücke aus dem Repertoire für Tasteninstrumente. Trotzdem sind Konzertaufführungen mit einer Harfe als Soloinstrument immer noch eher selten, was es fürs Publikum noch spannender macht.
Auch wenn die luftigen Harfenklänge scheinbar wenig Gemeinsames mit dem mächtigen Orgelsound haben – oder vielleicht gerade deswegen – können sich die beiden Instrumente zu einem überaus reizvollen Duo vereinen.

Der Dialog zwischen der Harfe und der Orgel wird im Konzert auf verschiedenen räumlichen und musikalischen Ebenen stattfinden. Zu Beginn erklingt das Konzert von Pedro José Blanco, ursprünglich komponiert für zwei Orgeln, in dem die Harfe den ersten und die kleine Truhenorgel den zweiten Part übernimmt.
„Prélude, Fugue, Variation” ist wohl das beliebteste Orgelwerk von César Franck, einem derbedeutendsten französischen Komponisten, dem „Vater der modernen französischen Musik“. Der Komponist selber hat zwei Fassungen von diesem Werk hinterlassen, eine für Orgel solo und eine weniger bekannte Variante für Klavier und Harmonium, welche im Konzert mit Harfe und grosser Orgel erklingen wird. Auch das „L’embarquement pour Cythère von Francis Poulenc“, im Original für zwei Klaviere geschrieben, lässt sich wunderbar mit Harfe und Orgel darstellen. Hingegen handelt esbei der „Legende“ von Alfred Holy, der selber ein Harfenspieler war, um eine Originalkomposition für diese Besetzung.

Das Programm wird ergänzt durch Solowerke, wobei die beiden Instrumente ihre ganze Klangpalette entfalten können. Die Suite für Harfe von Benjamin Britten zählt zu den wichtigsten Kompositionen für dieses Instrument und nimmt im Repertoire für Harfe eine besondere Stellung ein.

Eintritt frei, Kollekte
Weitere Informationen unter https://orgelmusik-stpeter.ch
Kontakt: Ekaterina Kofanova