Am Sonntag vor dem Morgenstraich wurde in der Peterskirche ein Fasnachtsgottesdienst gefeiert. Die Kirchenbänke füllten sich und das Eingangsspiel von Piccolo und Orgel verbreitete von Anfang an Vorfreude auf die «drey scheenschte Dääg». Besucht hat den Anlass auch ein Radioreporter und machte einen schönen Bericht.
Rebekka Scartazzini
Wir hörten Fasnachtsmusik und in der Predigt schritt ein Waggis in die Kirche und trommelte den Arabi. Der Rhythmus erfüllte das alte Kirchenschiff und sorgte für einen überraschenden, fasnächtlichen Akzent. Der Gottesdienstes griff das diesjährige Thema „Blyyb verspiilt“ auf.
In der Predigt ging es darum, was dieses Verspielt-Sein im Leben und im Glauben bedeuten kann. Ein biblischer Text über die «Frau Weisheit» aus dem Buch der Sprüche Salomos erzählt davon, dass sie bei der Schöpfung der Welt vor Gott spielte. Die Pointe: Vielleicht sind die biblische Weisheit und unsere «Frau Fasnacht» sogar entfernte Cousinen. Beide erinnern daran, dass zum Leben auch sowohl Denken und Spielen gehören.
Ein Journalist von Radio RTS war vor Ort und begleitete den Gottesdienst für eine Sendung über die Basler Fasnacht und ihre Verbindung zur Kirche (Link am Ende des Artikels, ab Minute 15:00).
Beim Ausgang gab es für alle eine Fasnachtsorange. Im anschliessenden Sunntigsdräff nach dem Gottesdienst wurde es gemütlich: Bei Fasnachtskiechli konnte mit Papierkreiseln weitergespielt werden.
Der Schluss der Predigt fasste die Botschaft dieses Sonntags zusammen:
«Drum: Blyybed verspiilt, im Glaube wie im Lache,
denn mit Gottes Hilf chönne mr s’Läbe sälber mache.
Är git uns s’Holz, dr Schlyff und d’Farbe.
D’Weisheit git is d’Richtig, damit mr nid mien darbe.
Und d’Frau Fasnacht sorgt drfür,
dass amme e Überraschig chunnt, hinter dr Tür.»
» Hier gehts zum RTS-Bericht über den Fasnacht-Gottesdienst
In der Predigt ging es darum, was dieses Verspielt-Sein im Leben und im Glauben bedeuten kann. Ein biblischer Text über die «Frau Weisheit» aus dem Buch der Sprüche Salomos erzählt davon, dass sie bei der Schöpfung der Welt vor Gott spielte. Die Pointe: Vielleicht sind die biblische Weisheit und unsere «Frau Fasnacht» sogar entfernte Cousinen. Beide erinnern daran, dass zum Leben auch sowohl Denken und Spielen gehören.
Ein Journalist von Radio RTS war vor Ort und begleitete den Gottesdienst für eine Sendung über die Basler Fasnacht und ihre Verbindung zur Kirche (Link am Ende des Artikels, ab Minute 15:00).
Beim Ausgang gab es für alle eine Fasnachtsorange. Im anschliessenden Sunntigsdräff nach dem Gottesdienst wurde es gemütlich: Bei Fasnachtskiechli konnte mit Papierkreiseln weitergespielt werden.
Der Schluss der Predigt fasste die Botschaft dieses Sonntags zusammen:
«Drum: Blyybed verspiilt, im Glaube wie im Lache,
denn mit Gottes Hilf chönne mr s’Läbe sälber mache.
Är git uns s’Holz, dr Schlyff und d’Farbe.
D’Weisheit git is d’Richtig, damit mr nid mien darbe.
Und d’Frau Fasnacht sorgt drfür,
dass amme e Überraschig chunnt, hinter dr Tür.»
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