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Gebet für die Erhaltung der Schöpfung

Am Dienstag, 7. Mai, laden die Evangelisch-reformierte Kirche und die Römisch-katholische Kirche Basel-Stadt zum Gebet für die Erhaltung der Schöpfung ein. Anlass für das Gebet ist der Schweizer Earth Oversthoot Day.
Am Dienstag, 7. Mai, laden die Evangelisch-reformierte Kirche und die Römisch-katholische Kirche Basel-Stadt zum ökumenischen Gebet für die Erhaltung der Schöpfung ein. Anlass für das Gebet ist der Schweizer Earth Oversthoot Day, der Erdüberlastungstag. Rechnerisch hat an diesem Tag die Schweiz alle Ressourcen aufgebraucht, die innert eines Jahres generiert werden können. Wenn alle Menschen auf der Welt so leben würden wie die Schweizer, wären drei Erden nötig. Nach diesem Tag lebt die Schweizer Bevölkerung auf Pump: Sie verbraucht Ressourcen, die sie selbst nicht bereitstellen kann.
Die Kirchen unterstützen mit dem Gebet zur Erhaltung der Schöpfung den Protest der Schüler auf der Strasse, die von der Politik eine bessere Klimapolitik verlangen. «Wir fordern von den Politikern, dass sie handeln und die versprochenen Ziele einhalten», erklären Münsterpfarrer Lukas Kundert und Stefan Kemmler, Pfarrer der Kirche St. Anton. «Wir wollen, dass ihnen unsere Erde mit all den faszinierenden Leben nicht egal ist.»
Am Gebet im Basler Münster werden Simeon Schneider und Benjamin Rytz teilnehmen, zwei Initianten des Klimastreiks, sowie Gottfried Locher, der Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds.

Gebet für die Erhaltung der Schöpfung:
Dienstag, 7. Mai, 19'30 Uhr, Hochchor des Basler Münsters

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Autor
Madeleine Schütz

aktualisiert mit kirchenweb.ch
Besuche: 27 Monat - aktualisiert: 07.05.2019