News

Alarmglocken und Gebet für die Erhaltung der Schöpfung

Bärlauch blüht<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchenweb.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>203</div><div class='bid' style='display:none;'>989</div><div class='usr' style='display:none;'>1</div>

Das „Gebet für die Erhaltung der Schöpfung“ war ein durch und durch gelungener Anlass. Während die Glocken des Münsters mit vollem Geläut Alarm schlugen folgten gut 150 Leute der Einladung der römisch-katholischen und evangelisch-reformierten Kirche, darunter auch Gottfried Locher, der Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds. Das Datum, der 7. Mai, war nicht zufällig gewählt. An diesem Tag hat die Schweiz die Ressourcen aufgebraucht, die in einem Jahr regeneriert werden.
„Die Jugendbewegung zeigt uns: So geht es nicht weiter.“ liess Pfarrer Kundert verlauten, denn „Von heute, von unserem «Earth Overshoot-Day» an, leben wir in der Schweiz definitiv auf Kosten anderer – anderer Lebewesen und künftiger Generationen. Wir stehen in tiefer Schuld.“ Auch Pfarrer Kemmler stimmte dem überein: „Er [Gott] hat sie [die Erde] uns anvertraut, damit wir sie bewahren.“
Nachdem eine Band der Regiogemeinde Riehen die Kirche im Lobpreis angeleitet hat, richteten sich Benjamin Rytz und Simeon Schneider von Klimastreik Basel an die Versammlung und fundierten die Forderungen der Bewegung anhand der Bibel. „Die Idee, dass wir uns um die Schöpfung kümmern und Sorge zu ihr tragen, ist durch und durch biblisch.“ Weiter fuhren sie fort, dass die Menschheit gerade dabei sei, das ineinandergreifende und verflochtene Ökosystem unwiderruflich aus dem Gleichgewicht zu bringen. Durch unser Verhalten würden Lebewesen so schnell verenden, dass wir vom 6. Massensterben in der Erdgeschichte sprechen. „Aus diesem Grund streiken wir und engagieren uns für nichts geringeres, als die Zukunft unserer und kommender Generationen“, erklärten sie zum Schluss.

Unser Credo

Glaube

Liebe

Hoffnung

Autor
Madeleine Schütz

aktualisiert mit kirchenweb.ch
Besuche: 41 Monat - aktualisiert: 16.05.2019