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Hoffnung

Auf was hoffen Sie?
Der Mensch muss auf etwas hoffen können. Sagt man. Eine hoffnungsvolle Einstellung sei wichtig, beinah unabhängig davon, worauf jemand hofft? Nun ist die christliche Hoffnung wohl weitgespannt, aber doch eigentlich präzis. Sie setzt darauf, dass die Menschen, die wie Jesus leben, glücklich werden. Denn wir glauben, dass Jesus ein glücklicher Mensch war.

Sie hofft darauf, dass sich die Unser-Vater-Bitte: ‚Dein Reich komme!’ erfüllt. Und dass wahr wird, worum im Unser Vater noch gebetet wird: Dass ‚Gottes Wille geschieht, wie im Himmel so auch auf Erden’.

Wenn wir so beten, stimmen wir in die grosse Bitte ein, dass wir und alle Menschen und die ganze Erde vom Bösen erlöst werden. Oft wurde die Bitte eng verstanden, als ob es darum ginge, den eigenen Willen aufzugeben. Nein, sondern er wird einströmen in den guten göttlichen Willen. Im Ansatz geschieht das jetzt schon, einmal erfüllt sich das ganz.

Die drei Stichworte Glaube, Liebe, Hoffnung führt Paulus am Ende des 1. Briefs nach Korinth an. Er spricht davon, wie alles im Leben vergeht. Erkenntnis ist wohl erstrebenswert, aber doch vorläufig und vergänglich. Die schönsten Absichten und die besten Taten verfallen. Unvergänglich sind bloss Glaube, Liebe, Hoffnung. Diese drei bleiben. Und der Apostel, der auf manche hart gewirkt hat, setzt hinzu: ‚Von den dreien am grössten ist die Liebe!’
Pfr. Prof. Dr. Lukas Kundert im Video zum Thema Hoffnung

Unser Credo

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Hoffnung

Autor
Georges Bornschlegl

aktualisiert mit kirchenweb.ch
Besuche: 79 Monat - aktualisiert: 20.04.2012