DANTE ALIGHIERI – COMMEDIA
übertragen und erläutert von Bernhard Christ
Kurzvortrag, Orgelmusik und Buchpräsentation
Dantes Commedia erzählt, wie der Dichter "in der Mitte des Lebens", als er 35jährig war, in der Karwoche des Jahres 1300 in den Abgrund des Inferno steigt, wie er den Berg der Läute-rung, das Purgatorium, hinauf ins irdische Paradies des Gartens Eden erklimmt, und wie er schliesslich durch die neun Sphären des Himmels zur Vision des Lichthimmels, dem Sitz der Seligen und Gottes gelangt.
In diesem Gedicht, seinen drei Teilen (cantiche) Inferno, Purgatorio und Paradiso, vollzieht sich die Geschichte einer exemplarischen Umkehr und Heimkehr. Dieser ethische und spirituelle Gehalt ist freilich verwoben in eine nicht abbrechende Folge packender, sinnfälliger Szenen. Deshalb fasziniert Dantes Jenseitsgedicht noch heute.
In plastisch geschauten Begegnungen mit Gestalten aus Mythos und Geschichte, noch mehr aber mit Menschen, Männern und Frauen, aus seinem engeren und weiteren Umfeld, setzt sich Dante mit der Kirche, dem Staat, der Gesellschaft seiner Zeit kritisch auseinander und weist auf das zeitliche Schicksal der Menschen und ihre ewige Bestimmung.
Die Übersetzung strebt Genauigkeit an und verzichtet deshalb auf eine Übertragung in gereim-ten oder ungereimten Versen, will aber hinter der deutschen Prosa Rhythmus und Klang der Dichtung erahnen lassen.
Die erläuternden Anmerkungen – sie sind unter den Text der Übertragung gesetzt - helfen den Abstand von sieben Jahrhunderten, die uns von Dantes Welt trennen, zu verringern. Sie er-schliessen auch Dantes umfassenden aus der Bibel, aus antiken Autoren, aus der Philosophie des Aristoteles und der Neuplatoniker, aus der scholastischen Theologie geschöpften geistigen Horizont, der seinem Werk zugrunde liegt.
übertragen und erläutert von Bernhard Christ
Kurzvortrag, Orgelmusik und Buchpräsentation
Dantes Commedia erzählt, wie der Dichter "in der Mitte des Lebens", als er 35jährig war, in der Karwoche des Jahres 1300 in den Abgrund des Inferno steigt, wie er den Berg der Läute-rung, das Purgatorium, hinauf ins irdische Paradies des Gartens Eden erklimmt, und wie er schliesslich durch die neun Sphären des Himmels zur Vision des Lichthimmels, dem Sitz der Seligen und Gottes gelangt.
In diesem Gedicht, seinen drei Teilen (cantiche) Inferno, Purgatorio und Paradiso, vollzieht sich die Geschichte einer exemplarischen Umkehr und Heimkehr. Dieser ethische und spirituelle Gehalt ist freilich verwoben in eine nicht abbrechende Folge packender, sinnfälliger Szenen. Deshalb fasziniert Dantes Jenseitsgedicht noch heute.
In plastisch geschauten Begegnungen mit Gestalten aus Mythos und Geschichte, noch mehr aber mit Menschen, Männern und Frauen, aus seinem engeren und weiteren Umfeld, setzt sich Dante mit der Kirche, dem Staat, der Gesellschaft seiner Zeit kritisch auseinander und weist auf das zeitliche Schicksal der Menschen und ihre ewige Bestimmung.
Die Übersetzung strebt Genauigkeit an und verzichtet deshalb auf eine Übertragung in gereim-ten oder ungereimten Versen, will aber hinter der deutschen Prosa Rhythmus und Klang der Dichtung erahnen lassen.
Die erläuternden Anmerkungen – sie sind unter den Text der Übertragung gesetzt - helfen den Abstand von sieben Jahrhunderten, die uns von Dantes Welt trennen, zu verringern. Sie er-schliessen auch Dantes umfassenden aus der Bibel, aus antiken Autoren, aus der Philosophie des Aristoteles und der Neuplatoniker, aus der scholastischen Theologie geschöpften geistigen Horizont, der seinem Werk zugrunde liegt.


