Beim Namen nennen – 38 739 Opfer der Festung Europa

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Aktionen zum Flüchtlingstag 2020
Beim Namen nennen – 38 739 Opfer der Festung Europa

24 Stunden vom Samstag, 20. Juni, 12 Uhr, bis Sonntag, 21. Juni, 12 Uhr
Seit 1993 sind mindestens 38 739 Menschen beim Versuch, nach Europa zu flüchten, gestorben. Die meisten sind im Mittelmeer ertrunken. Andere wurden erschossen, sind erstickt. Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder, Babys.
An den Aussengrenzen Europas und in Nordafrika leben aktuell hundert tausende Menschen in erbärmlichen Flüchtlingscamps unter katastrophalen Bedingungen. Besonders auf den griechischen Inseln ist die Situation dramatisch. Die Corona-Pandemie verschärft die Situation zusätzlich.
Ein Skandal!
Namen lesen
24 Stunden in der Offene Kirche Elisabethen Basel Wir lesen die Namen der Verstorbenen seit 1993 vor und nennen die Umstände ihres Todes. Immer zur vollen Stunde gibt es Musik, Worte, Stille, Performance und anderes.

Namen schreiben
24 Stunden in der Offene Kirche Elisabethen Basel Wir schreiben die Namen und Todesumstände der verstorbenen Menschen seit 1993 auf Stoffstreifen und hängen diese an einer Schnur rund um die Kirche und an den Zaun des Pfarrhauses. Namen schreiben ist bereits ab 1. Juni möglich. Bitte melden Sie sich bei .

Briefe schreiben
1. – 30. Juni, bei Ihnen zu Hause und / oder 24 Stunden in der Offenen Kirche Elisabethen Basel Für jede verstorbene Person schreiben wir kurze Briefe von Hand an den Bundesrat, mit Kopie an die EU. Vorlagen in verschiedenen Sprachen liegen bereit in der Kirche oder auf www.beimnamennennen.ch. Damit würdigen wir alle Verstorbenen und protestieren gleichzeitig gegen ihren Tod. Ziel sind 38 739 Briefe. Jede*r schreibt so viele Briefe, wie er/sie möchte, in der Kirche oder zu Hause. Wer mag, kann die Briefe in die Offene Kirche Elisabethen Basel bringen oder zusenden an: netzwerk migrationscharta.ch Bürenstrasse 8, 3007 Bern.

Schichtpläne und Informationen für Freiwillige: » www.beimnamennennen.ch Machen Sie mit in der Offenen Kirche Elisabethen oder bei sich zu Hause.

live online Podium – Sterben auf dem Mittelmeer stoppen!
Mittwoch, 17. Juni 2020, 20 Uhr, auf » www.beimnamennennen.ch
Hasan Hawar, hat die Flucht über das Mittelmeer und die Balkanroute selbst erlebt • Mattea Meyer, SP-Nationalrätin Zürich • Till Rummenhohl, ehemaliges Rettungsteammitglied von SOS MEDITERRANEE • Karla, Sprecherin von UNITED against Refugee Deaths • Moderation: Verena Mühlethaler, Citykirche Offener St. Jakob Zürich

Beteiligen Sie sich online am Podium, per E-Mail oder telefonisch: Unser Team nimmt Ihren Beitrag entgegen. Sie erscheinen nicht im Bild. Informationen auf »  www.offene-kirche.ch und » www.beimnamennennen.ch/podium
«Beim Namen nennen» findet in Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Luzern, und bei Ihnen zu Hause statt – in Kooperation mit UNITED against Refugee Deaths

Die Aktionen finden sicher statt. Wir halten uns immer und strikt an die Pandemie-Regeln des Bundesrates und des BAG. Programmänderungen sind daher kurzfristig möglich. Informieren Sie sich auf unserer Homepage.