Am letzten Juni-Wochenende wurde Basel quasi zum Bergdorf. In weiten Teilen der Altstadt wurde gejodelt, es ertönten Alphornklänge, wurden Fahnen geschwungen. Trachten aus dem Appenzell, dem Berner Oberland und natürlich den beiden Basel dominierten für ein ganzes Wochenende das Stadtbild. Bergler-Atmosphäre herschte am vergangenen Sonntag auch in der Peterskirche, wo mit Sämi Zumbrunn ein bekannter Jodler den Gottesdienst musikalisch begleitete.
"Es ist heute ein Sonntag, der etwas anders ist als die übrigen Sonntage im Jahr", sagte Pfarrerin Rebekka Scartazzini zu Beginn des Gottesdienstes am 28. Juni. Dank dem temporären Jodlerdorf mit verschiedenen Chalets, das extra für das dreitägige Eidgenössische Jodlerfest auf dem Petersplatz aufgebaut worden ist, stehe die Kirche, die Peterskirche, für einmal im Dorf, meinte die Pfarrerin in Anlehnung an die bekannte Redewendung und sorgte damit für viele Schmunzler.
Jodelnder Buschaffeur
Passend zum Jodlerfest trug der Auftaktgottesdienst der diesjährigen Sommerpredigtreihe den Titel „Z´Bärg!“. Als Gast hatte Rebekka Scartazzini den Berner Oberländer Jodler Sämi Zumbrunn zusammen mit dem Akkordeonisten Hanspeter Eggenberger eingeladen. Im Hauptberuf ist Zumbrunn Buschaffeur. Unterwegs ist er mit seinem gelben Postautobus vorab in der Gegend um Meiringen, Hasliberg Axalp.
Zumbrunn kennt man weit über die Landesgrenzen hinaus. Unzählige Artikel und TV-Beiträge gibt es über den «singing Bus-Driver». Er gilt als Jodel-Botschafter, unter anderem auch für Schweiz Tourismus, und trat schon auf der ganzen Welt auf – am vergangenen Sonntag eben auch in der Basler Peterskirche.
Sami Zumbrunn bewies, dass Jodel durchaus durchaus Platz in einer Kirche hat. So etwa mit dem Lied «Yse Herrgott», das er nach den Fürbitten intonierte, oder mit «Mir säge Dank» als Ausgangstück. Das zeigt auch der kurze filmische Ausschnitt vom letzten Sonntag.
Eindrücklich: Die Stimme von Sämi Zumbrunn füllte den Kirchenraum ganz ohne elektronische Verstärkung. Ein Mikrophon braucht der Jodler keines, so gewaltig ist sein Stimmorgan.
Jodelnder Buschaffeur
Passend zum Jodlerfest trug der Auftaktgottesdienst der diesjährigen Sommerpredigtreihe den Titel „Z´Bärg!“. Als Gast hatte Rebekka Scartazzini den Berner Oberländer Jodler Sämi Zumbrunn zusammen mit dem Akkordeonisten Hanspeter Eggenberger eingeladen. Im Hauptberuf ist Zumbrunn Buschaffeur. Unterwegs ist er mit seinem gelben Postautobus vorab in der Gegend um Meiringen, Hasliberg Axalp.
Zumbrunn kennt man weit über die Landesgrenzen hinaus. Unzählige Artikel und TV-Beiträge gibt es über den «singing Bus-Driver». Er gilt als Jodel-Botschafter, unter anderem auch für Schweiz Tourismus, und trat schon auf der ganzen Welt auf – am vergangenen Sonntag eben auch in der Basler Peterskirche.
Sami Zumbrunn bewies, dass Jodel durchaus durchaus Platz in einer Kirche hat. So etwa mit dem Lied «Yse Herrgott», das er nach den Fürbitten intonierte, oder mit «Mir säge Dank» als Ausgangstück. Das zeigt auch der kurze filmische Ausschnitt vom letzten Sonntag.
Eindrücklich: Die Stimme von Sämi Zumbrunn füllte den Kirchenraum ganz ohne elektronische Verstärkung. Ein Mikrophon braucht der Jodler keines, so gewaltig ist sein Stimmorgan.