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«Ein Licht kommt an» – das Motto 2014 und Basel wird neuer «Friedenslicht»-Hauptstützpunkt

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Am 3. Advent wird das «Friedenslicht» aus Bethlehem zum ersten Mal auch in Basel offiziell
empfangen. An der Feier um 16.30 Uhr vor dem Münster wirken Münsterpfarrer Lukas
Kundert, die Baselbieter Nationalrätin Maya Graf und der Gospelchor am Münster
mit. Bis Weihnachten brennt das Licht im Münster und in vielen Gemeinden der Region.
Medienmitteilung

Seit 1986 entzündet im Advent ein Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem ein Licht, das anschliessend nach Wien geflogen und von da in über 30 Länder in Europa und Übersee weitergegeben wird - seit 1993 auch in die Schweiz, wo es bisher jeweils nur in Zürich empfangen wurde. Dieses Jahr fahren nun Baselbieter Jugendliche nach Wien und bringen das Friedenslicht direkt zum neuen Hauptstützpunkt Basel, wo es am Sonntag, 14. Dezember 2014, 17.00 Uhr ankommt und in festlichem Rahmen vor dem Hauptportal des Basler Münsters in Empfang genommen wird.

Im Rahmen eines konfessionell neutralen Anlasses des Vereins Friedenslicht sprechen ab 16.30 Uhr u.a. Pfr. Dr. Lukas Kundert, Münsterpfarrer und Kirchenratspräsident der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt sowie Vertreter der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen beider Basel, die das Patronat über die Veranstaltung übernommen hat, sowie die Baselbieter Nationalrätin Maya Graf. Musikalisch umrahmt wird der Festakt vom Gospelchor am Münster unter der Leitung von Jennifer Rudin. Nach der Ankunft des Lichts um 17.00 Uhr können die Menschen vor Ort gekaufte oder mitgebrachte Kerzen daran entzünden und das Licht in die Region hinaus tragen.

Das «Friedenslicht» brennt anschliessend bis Weihnachten weiter im Querhaus des Münsters, Seite Gallus-Pforte, wo weitere Kerzen entzündet und weitergetragen werden können (Öffnungszeiten Mo - Fr 11.00 - 17.30 Uhr; Sa/So 11.30 - 16.00 Uhr). Kerzen mit dem «Friedenslicht»-Signet in verschiedenen Formaten und Preisklassen sind am Münsterkiosk des Accueil Touristique käuflich zu erwerben. In welchen Kirchen der Region Nordwestschweiz das Friedenslicht noch brennt und abgeholt werden kann, steht auf:
»  http://friedenslicht.ch/index.php/stuetzpunkte-de/stuetzpunkt-liste

Das «Friedenslicht»
Das «Friedenslicht» ist ein Weihnachtsbrauch, der konfessionelle und politische Grenzen überwindet. Er ist 1986 mit einer Sendung des Österreichischen Rundfunks begründet worden. Auf Initiative des ORF entzündet jeweils kurz vor Weihnachten ein Kind in der Geburtsgrotte von Bethlehem ein Licht, welches mit dem Flugzeug nach Linz (A) gebracht wird. Von dort aus wird das Friedenslicht an über 30 Länder Europas und in Übersee weitergegeben. Seit 1993 kommt das Friedenslicht auch in die Schweiz. Kurz vor Weihnachten erreicht die Flamme via Wien die Schweiz - bis anhin am Bürkliplatz in Zürich, wo es von Christen aus dem ganzen Land abgeholt und in ihre Gemeinden/Pfarreien gebracht wurde. Um das Licht noch weiter und dichter im Land zu verbreiten, wird es 2014 erstmals an weitere «Stützpunkte» in der Schweiz im Tessin, der Romandie und in der Nordwestschweiz gebracht werden. Jugendorganisationen, Samaritervereine, Behindertenorganisationen, Schul- und Kirchgemeinden, gemeinnützige Organisationen und viele Private unterstützen den Verein Friedenslicht in der gemeinsamen Idee, ein Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit zu setzen. Die zahlreich eingehenden Spenden gehen seit Beginn der Aktion an die Stiftung «Denk an mich – Ferien und Freizeit für Behinderte», die Patronatsträgerin ist.



Weitere Informationen:

Thierry Moosbrugger
katholisch bl.bs
moosbrugger@katholisch.me
Tel. 079 174 19 12

Stephanie Krieger
Evangelisch-reformierte Kirche
Basel-Landschaft
stephanie.krieger@refbl.ch
Tel. 061 926 81 87

Roger Thiriet
Evangelisch-reformierte Kirche
Basel-Stadt
roger.thiriet@erk-bs.ch
Tel. 061 277 45 21