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Das Friedenslicht brennt nun auch am Stützpunkt Basel

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Zum ersten Mal in seiner bald 30jährigen Geschichte ist das vom Österreichischen Rundfunk
initierte und in Bethlehem entzündete «Friedenslicht» am vergangenen 3. Adventsonntag
bis nach Basel getragen worden. Nationalrätin Maya Graf und Münsterpfarrer
Lukas Kundert empfingen es im Rahmen einer Feier auf dem Münsterplatz.
Medienmitteilung

Geglückte Premiere: 1500 Menschen auf dem Basler Münsterplatz erlebten am 14. Dezember 2014 eine stimmungsvolle Ankunft des in Bethlehem entzündeten Friedenslichts in der Schweiz. Höhepunkt war der Moment, als die Baselbieter Jugendlichen, die das Licht in Wien abgeholt und mit dem Zug nach Basel gebracht hatten, auf dem Münsterplatz ankamen. Der Gospelchor am Münster unter der Leitung von Jennifer Rudin begleitete die Ankunft mit mitreissenden Vorträgen, Münsterpfarrer Lukas Kundert und Nationalrätin Maya Graf schlugen in ihren Grussbotschaften den Bogen vom Ursprungsland des Friedenslichts bis zur OSZE und verbanden damit die persönliche und die politische Dimension des Friedens.

Und dann kam der grosse Moment: May Graf und Lukas Kundert liessen das Licht von den Laternen der Jugendlichen auf den von Münsterbauhüttenmeister Andreas Hindemann und der Kunstschlosserei Weiland geschaffenen Lichtträger überspringen, an welchem die Gäste der Zeremonie anschliessend ihre eigenen Kerzen und Laternen entzündeten, fast auf die Minute gleichzeitig übrigens mit den Ankunftsfeiern in Fribourg, Lugano und Zürich.

Ab Montag, 15. Dezember bis Weihnachten kann das Friedenslicht nun an 27 Orten in Basel\land und gesamtschweizerisch an über 200 Standorten geholt und weiter geschenkt werden, so dass ein weit verzweigtes «Friedenslicht-Netz» entsteht. In Basel brennt das Friedenslicht im Basler Münster, wo es während der Öffnungszeiten (Mo - Fr 11.00 - 17.30 Uhr; Sa/So 11.30 - 16.00 Uhr) bis 23. Dezember 2014 geholt werden kann. Das Friedenslicht brennt auch im Berner Bundeshaus, wo am Dienstag, 16. Dezember 2014 Bundespräsident Didier Burkhalter eine «Friedenslicht»-Delegation mit der Hoffnungsflamme empfing.

Das «Friedenslicht»
Das «Friedenslicht» ist ein Weihnachtsbrauch, der konfessionelle und politische Grenzen überwindet. Er ist 1986 mit einer Sendung des Österreichischen Rundfunks begründet worden. Auf Initiative des ORF entzündet jeweils kurz vor Weihnachten ein Kind in der Geburtsgrotte von Bethlehem ein Licht, welches mit dem Flugzeug nach Linz (A) gebracht wird. Von dort aus wird das Friedenslicht an über 30 Länder Europas und in Übersee weitergegeben. Seit 1993 kommt das Friedenslicht auch in die Schweiz. Kurz vor Weihnachten erreicht die Flamme via Wien die Schweiz - bis anhin am Bürkliplatz in Zürich, wo es von Christen aus dem ganzen Land abgeholt und in ihre Gemeinden/Pfarreien gebracht wurde. Um das Licht noch weiter und dichter im Land zu verbreiten, wird es 2014 erstmals an weitere «Stützpunkte» in der Schweiz im Tessin, der Romandie und in der Nordwestschweiz gebracht werden. Jugendorganisationen, Samaritervereine, Behindertenorganisationen, Schul- und Kirchgemeinden, gemeinnützige Organisationen und viele Private unterstützen den Verein Friedenslicht in der gemeinsamen Idee, ein Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit zu setzen. Die zahlreich eingehenden Spenden gehen seit Beginn der Aktion an die Stiftung «Denk an mich – Ferien und Freizeit für Behinderte», die Patronatsträgerin ist.


Weitere Informationen:

Thierry Moosbrugger
katholisch bl.bs
moosbrugger@katholisch.me
Tel. 079 174 19 12

Stephanie Krieger
Evangelisch-reformierte Kirche
Basel-Landschaft
stephanie.krieger@refbl.ch
Tel. 061 926 81 87

Roger Thiriet
Evangelisch-reformierte Kirche
Basel-Stadt
roger.thiriet@erk-bs.ch
Tel. 061 277 45 21
Friedenslicht 2014
21.12.2014
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