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Pfr. Thomas Müry geht in Pension

Mit dem langjährigen Gemeindepfarrer zu St. Johannes tritt Ende Juni eine der profiliertesten Pfarrpersönlichkeiten der Basler Reformierten in den Ruhestand.
Medienmitteilung Nr. 24 / 17. Juni 2010

Am kommenden Sonntag. 20. Juni 2010, 10.00 Uhr, hält Pfr. Thomas Müry in der St. Johannes-Kirche seine Abschiedspredigt. Anschliessend wird er von der Gemeinde, der er 33 Jahre lang gedient hat, mit einem Fest verabschiedet.

Nach der Matur am Humanistischen Gymnasium begann der Basler Bürger an der hiesigen Universität ein Sportlehrer-Studium, das er 1966 abschloss und mit dem er sich als Turnlehrer am Wettstein-Schulhaus sein parallel dazu begonnenes Theologiestudium finanzierte. 1970 trat er ein Lehrvikariat in der Markusgemeinde an. Nach Auslandjahren als Pfarrer im argentinischen Misiones übernahm er 1977 eine Pfarrstelle in der Johannesgemeinde, der er bis zu seiner Pensionierung Ende Juni 2010 treu blieb. Ausserhalb der Gemeinde engagierte er sich unter anderem von 1990 bis 2005 als Kirchenrat der ERK Basel-Stadt, als Präsident der Kommission für die Schweizerkirchen im Ausland des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds (SEK) und als Feldprediger im Range eines Hauptmanns der Armeeseelsorge, als welcher er auch dem Kantonalen Führungsstab angehört.

Mit Thomas Müry geht eine profilierte Pfarrpersönlichkeit in Pension, die durch ihre starke und dauernde Verwurzelung in der Heimatstadt in idealer Weise kirchliches und weltliches Basel verbindet. Als vielseitig interessierter Bürger brachte und bringt sich Müry als Bürgergemeinderat, Meister einer E.E.Vorstadtgesellschaft zur Mägd, Präsident der Vereinsgemeinschaft St. Johann, Vorstand des Sozialvereins St. Johannes, Co-Präsident der Krippe zu St. Peter, «Jugend + Sport»-Experte, Mitglied des Lions Club Basel, und in zahlreichen weiteren politischen, kulturellen und sozialen Institutionen ein. Die Leidenschaft für Extremsportarten und Motorräder ist ein weiteres Zeichen seiner Volksnähe.

Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt dankt ihrem langjährigen Vizepräsidenten für sein Wirken und seine Wirkung im Dienst von Kirche und Gesellschaft und wünscht ihm alles Gute für die Zeit nach der Pensionierung.


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aktualisiert: 01.11.2011