«feste feiern» holt die «Blaue Friedensherde» ins Basler Münster

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Im Rahmen der credo & du-Kampagne «feste feiern» der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt besuchen die Aktionskünstler Bertamaria Reetz und Rainer Bonk zum ersten Mal eine Schweizer Stadt. Vom Palmsonntag bis Mitte April weiden 50 ihrer blauen Schafe im Kreuzgang des Basler Münsters, bevor sie Mitte April auf die Rasenfläche vor dem Staatsarchiv weiterziehen.
Medienmitteilung Nr. 5 / 29. März 2015

Im Rahmen einer dreijährigen Ausstellungstour macht eine grosse Herde blauer Schafe aus Polyesterharz für kurze Zeit Station in europäischen Städten. Auf grüner Wiese erwecken sie die Illusion einer lebendigen, friedlich weidenden Schafsherde mit all ihren sympathischen Assoziationen. Das leuchtende Blau fesselt den Blick des Betrachters. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt er, dass es sich bei den Schafen immer um die gleiche Figur handelt, nur in unterschiedlicher Positionierung. Diese Erkenntnis, verknüpft mit der Symbolik der Herde für menschliches Miteinander, wird zur zentralen Botschaft des Kunstprojektes des Aktionskünstlerpaars Bertamaria Reetz und Rainer Bonk aus Köln/Rheinberg: «Alle sind gleich - jeder ist wichtig!»

> Die Künstler sind am Ostersonntag, 5. April 2015 persönlich in Basel anwesend und übergeben im Anschluss an den Ostergottesdienst im Kreuzgang Kirchenratspräsident und Münsterpfarrer Dr. Lukas Kundert ein Blaues Schaf. Sie stehen für Interviews und Bilder zur Verfügung.

Die «Blaue Friedensherde» gastiert im Rahmen des Karfreitag/Oster-«Leuchtturms» der credo & du-Jahreskampagne «feste feiern» der Evangelisch-reformierten Kirche Basel, die einer breiten Öffentlichkeit Stellenwert und Bedeutung der kirchlichen Fest- und Feiertage wieder stärker ins Bewusstsein rücken will. Die Schafe werden auch die «Hängenden Gärten» bevölkern, die die Stadtgärtnerei Basel für den Ostergottesdienst im Basler Münster eingerichtet hat. Mitte April schliesslich wird die Herde noch für ein paar Tage auf die Rasenfläche vor dem Staatsarchiv an der Martinsgasse ziehen, wo Ende April Stadtpräsident Guy Morin das «Basler Stadtschaf» in Empfang nehmen wird.

«Die Blaue Friedensherde» - » www.blauschaeferei.de
Warum sind die Schafe blau? Die Signalfarbe „Blau“ steht symbolisch für das Verbindende. Es ist die Farbe der Vereinten Nationen, der UNESCO und auch die Farbe der europäischen Friedensbewegung.
Was ist das Ziel des Projekts? Alle Städte, die den Blauschafen Weiderecht gewähren, werden selbst zum Bestandteil des Kunstprojektes. Sie werden zu Mitgliedern einer sich ständig vergrößernden, imaginären «Blauen Friedensherde», einem Verbund von Städten, die die Botschaft und Zielsetzung der blauen Schafe bejahen und unterstützen. Symbolisch wird ein Blauschaf dem Bürgermeister der Stadt überreicht und verbleibt im Rathaus.


Foto: Christoph Zacher
Weitere Informationen über «feste feiern»: » www.erk-feste-feiern.ch