Aufbruchstimmung in der evangelisch-reformierten Synode

Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt hat in ihrer Frühjahrssitzung
den Jahresbericht sowie die Jahresrechnung 2014 genehmigt, Kommissionsberichte zur
Kenntnis genommen und Vorstösse von Synodalen diskutiert.
Medienmitteilung Nr. 14 / 1. Juli 2015

Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt ist am Mittwoch, 1. Juli 2015 unter dem Vorsitz ihres Präsidenten Dr. Erwin Kräuchi im Basler Rathaus zur letzten ordentlichen Sitzung der laufenden Legislaturperiode zusammengetreten. Zu Beginn verabschiedete sie Kirchenrätin Pfrn. Barbara Stuwe, die in den vergangenen acht Jahren unter anderem für die Dossiers Diakonie, Frauenfragen und Migration zuständig war und nach acht Jahren Amtszeit zu den Gesamterneuerungswahlen für die Legislatur 2015 - 2019 im September nicht mehr antreten wird.

Nach intensiver Debatte überwiesen die Synodalen den Anzug von Nicole Dubec Egger «Umgang der ERK Basel-Stadt mit dem Thema Palliative Care» an den Kirchenrat. Ebenso engagiert diskutierte die Synode über den Bericht ihrer Spezialkommission zur Verbesserung der Synodearbeit und das weitere Vorgehen bei deren Behandlung. Schliesslich wurde Eintreten beschlossen, die Detailberatung zwecks Klärung offener, vor allem juristischer Fragen, jedoch auf die Herbstsynode 2015 vertagt.

Weiter genehmigte das Kirchenparlament den Jahresbericht sowie die Jahresrechnung 2014, die bei Erträgen von Fr. 31‘601‘549.07 und einem Aufwand von Fr. 31‘279‘830.81 mit einem Überschuss von Fr. 321'718.26 abschliesst. Weiter stimmte die Synode dem Jahresabschluss der Bau- und Vermögensverwaltung (BVV) für das vergangene Jahr und der vom Kirchenrat vorgeschlagenen Zuteilung der für Mission, Entwicklungs- und Flüchtlingshilfe budgetierten Mittel für 2014 zu. Sie beschloss schliesslich nach kurzer Diskussion die kantonalkirchliche Koordinationstelle für Jugendarbeit KOJE nicht weiterzuführen.