Aussprache-Synode zum Thema «Glaubensbekenntnis»

In seiner jährlichen Aussprachetagung hat sich das Parlament der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt am vergangenen Wochenende im Meierhof in Riehen BS mit der Notwendigkeit und der Formulierung eines zeitgemässen Glaubensbekenntnisses befasst.
Medienmitteilung Nr. 7 / 8. Februar 2010

Eine Initiativgruppe des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds unter Leitung des Zürcher Theologen und Erwachsenenbildners Dr. Dr. Matthias Krieg hat ein «Werkbuch» erarbeitet, das wichtige Bekenntnistexte der christlichen und besonders der reformierten Kirchen sowie einen Formulierungsvorschlag für ein solches neues, gemeinsames, zeitgemässes Glaubensbekenntnis enthält. In ihrer Aussprachetagung am 6. Februar 2010 im Meierhof in Riehen hat die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt diesen Ball aufgenommen. Sie diskutierte, ob angesichts der vielfältigen Glaubensstile in der Volkskirche und einer in vielerlei Hinsicht veränderten Gesamtlage ein neues Glaubensbekenntnis möglich und hilfreich sein könnte.

Über die Bedeutung von Bekenntnissen für die reformierten Kirchen in der Geschichte referierte einleitend der an der Theologischen Fakultät in Basel lehrende Theologe Dr. Matthias Wüthrich. Anschliessend führten der Leiter der SEK-Initiative, Dr. Dr. Matthias Krieg, Prof. Dr. Albrecht Grözinger, Professor für Praktische Theologie und Dekan der Basler Theologischen Fakultät sowie Prof. Dr. Georg Pfleiderer, Ordinarius für Systematische Theologie an der Universität Basel, eine Debatte über den möglichen Sinn eines Bekenntnisses für unsere Kirche. Am Nachmittag bearbeiteten mehrere Arbeitsgruppen wichtige Aspekte der Thematik bearbeitet.