Fürbitte-Gottesdienste zum Klimagipfel

Am Sonntag, 13. Dezember rufen die Glocken verschiedener Stadtbasler Kirchen zu einem Fürbitte-Gottesdienst für die Entscheidungsträger am Klimagipfel in Kopenhagen.
Medienmitteilung Nr. 29 / 10. Dezember 2009

Am kommenden Sonntag läuten vielerorts in der Schweiz die Kirchenglocken auch mitten am Nachmittag. Damit wollen die Landeskirchen auf Anregung der drei kirchlichen Werke HEKS, Brot für Alle und mission21 anlässlich der 15. UNO-Klimakonferenz in Kopenhagen ein Zeichen für ein gerechtes und wirksames Klimaabkommen setzen.

Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt hat den Kirchgemeinden des Kantons empfohlen, sich am 13. Dezember 2009 um 15.00 Uhr nicht auf das Glockenläuten zu beschränken, sondern zu dieser Stunde einen Fürbitte-Gottesdienst für die Entscheidungsträger der Klimakonferenz abzuhalten. Solche Gottesdienste werden am kommenden Sonntagnachmittag unter anderem in der Theodorskirche, den Gemeindehäusern Stephanus und Oekolampad sowie der Kornfeldkirche in Riehen stattfinden.

Damit wählt die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt einen besonderen «Basler Weg». Dieser erklärt sich aus der besonderen Beziehung der Basler Kirchen zur Thematik «Bewahrung der Schöpfung», die ja das zentrale Anliegen der Klimakonferenz darstellt. Bekanntlich hat die erste Europäische Ökumenische Versammlung unter dem Motto «Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung» 1989 in Basel stattgefunden. Die Erinnerung daran ist Pfingsten 2009 mit der Feier zur 20. Wiederkehr des Grossereignisses erst kürzlich wieder aufgefrischt worden.