Licht für Alle - Ökumenische Lichtvespern in der Predigerkirche

Vom 14. - 20. Dezember veranstalten die Landeskirchen wieder tägliche ökumenische Lichtvespern in der Basler Predigerkirche. Sie schärfen den Sinn für Weihnachten und beeindrucken damit auch kirchenferne Menschen.
Medienmitteilung Nr. 28 / 4. Dezember 2009

Die ökumenischen Lichtvespern der Evangelisch-reformierten, Römisch-Katholischen und Christkatholischen Kirchen Basel-Stadt finden von Montag, 14., bis Sonntag, 20. Dezember 2009 statt. Täglich um 18.00 Uhr besammeln sich die Besucherinnen und Besucher im Chor der Basler Predigerkirche, darunter viele, die Anlässe organisierter Religiosität sonst meiden, sich aber von der offenen Form der ökumenischen Lichtvespern angesprochen fühlen und darin Besinnung, innere Ruhe und ein in unserer Gesellschaft verloren gegangenes Gemeinschaftsgefühl finden.

Die aus Vertretern der drei Landeskirchen zusammengesetzte Vorbereitungsgruppe hat seit der Lancierung der Lichtvespern im Jahre 2001 eine eigene Gottesdienstform entwickelt, die von Menschen verschiedener Konfessionen sowie von religiös ungebundenen Menschen als inspirierend, unverkrampft und authentisch erlebt werden. Die Lichtvespern kommen ohne eigentliche Schriftlesung und ohne Predigt aus. Stattdessen inszenieren sie in der anfänglichen Finsternis des Kirchenraums die existenziellen Bedrängnisse und Bedrohungen – und in den Kerzen, die den Raum nach und nach erhellen, die biblische Hoffnung und die menschliche Ahnung der kommenden Lichtfülle. Darüber hinaus vereinen die Lichtvespern Elemente des klösterlichen Vespergebets mit kurzen Betrachtungen zum Lebensalltag und zum Zeitgeschehen. Gesanglich spannt sich der Bogen von schlichter Gregorianik bis zu vierstimmigen Gesängen aus Taizé, die teils von der Orgel, teils von Querflöten begleitet werden. Die Licht-vespern dauern jeweils eine gute halbe Stunde.

Gastgeberin der ökumenischen Lichtvespern ist die Christkatholische Gemeinde, die mit der Predigerkirche am Totentanz eine der schönsten Basler Kirchengebäude zur Verfügung stellen kann. Zudem spricht für die Predigerkirche deren zentrale und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossene Lage beim Kantonsspital.