Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt leitet nächsten Planungsschritt ein

Die Basler Reformierten gehen davon aus, dass sich im kommenden Jahrzehnt ihre Mitgliederzahlen und Kirchensteuereinnahmen weiter reduzieren. Der Kirchenrat will dieser Entwicklung mit einer langfristigen Ressourcenplanung vorausschauend Rechnung tragen. Seine «Perspektiven 2025» setzen auf die vermehrte Einwerbung von Drittmitteln durch die Gemeinden beziehungsweise den Verzicht auf in Zukunft überdimensionierte Infrastrukturen.
Medienmitteilung Nr. 27 /25. Oktober 2015

Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt rechnet in den nächsten zehn Jahren mit einem weiteren Rückgang seiner Mitgliederzahlen. Die damit verbunde Reduktion bei den Kirchensteuereinnahmen will er durch vermehrte Einwerbung von Drittmitteln aus Stiftungen und Fördervereinen kompensieren, wie sie von einigen Gemeinden des Kantons schon heute erfolgreich praktiziert wird.

Die Situationsanalyse, welche die Kirchenleitung in ihrem Bericht «Perspektiven 2015 - 2025» vornimmt, setzt aber auch die Wirkkraft der einzelnen Gemeinden ins Verhältnis zur vorhandenen Infrastruktur. Sein Ziel ist, dass die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt trotz Redimensionierung und Konzentration ihrer Mittel und Kräfte auch über 2025 hinaus flächendeckend im Kanton präsent bleiben kann.

Das Strategiepapier ist am 23./24. Oktober den Gemeindebehörden und Fachstellenleitungen vorgestellt sowie den Mitgliedern des Kirchenparlaments zugesandt worden. Nach der nun folgenden Beratungs- und Meinungsbildung in diesen Gremien sind die neuen «Perspektiven» in der Herbstsynode vom 25. November 2015 im Basler Rathaus traktandiert.