Stephan Maurer in den Kirchenrat gewählt

Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt hat in ihrer Herbstsession eine Ersatzwahl in den Kirchenrat vorgenommen und das Budget 2009 verabschiedet. Auch die Finanzplanung 2010-2013 gemäss dem Prozess „Perspektiven 15“ wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.
Medienmitteilung Nr. 29 /26. November 2008



Unter dem Vorsitz von Präsident Simon Ganther tagte die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt am Mittwoch, 26. November 2008 im Grossratssaal des Basler Rathauses. Zu Beginn der Sitzung ermutigte Kirchenratspräsident Pfr. Dr. Lukas Kundert die Synodalen, den Weg des Planungsprozesses „Perspektiven 15“ weiterzugehen und zog eine erste, weitgehend positive Bilanz der laufenden Kampagne „credo 08“. Vizepräsident Dr. Bernhard Christ kündigte an, dass der Kirchenrat in den nächsten Monaten das Verfahren für eine Totalrevision der bald 100jährigen Kirchenverfassung einleiten wird.

Neuer Kirchenrat

Als Nachfolger für den zurückgetretenen Kirchenrat Dr. Christoph Buxtorf wählte die Synode einstimmig Stephan Maurer in den Kirchenrat. Der 50jährige SBB-Manager ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Als Mitglied der Quartiergemeinde Titus der Elisabethengemeinde gehört er dem Kirchenparlament seit 1995 an. Maurer ist einer weiteren Öffentlichkeit auch als Grossrat, Präsidiumsmitglied und Regierungsratskandidat der Demokratisch-sozialen Partei Basel bekannt. Er wird im Kirchenrat das Bauressort übernehmen.

Budget und Finanzplanung

Die Synode verabschiedet das Budget für das Jahr 2009 mit einem Ausgabenüberschuss von Fr. 792'000.-- zu Lasten der Reserven und nahm nach längerer Diskussion auch die Finanzplanung für die Jahre 2010-2013 mit grossem Mehr zur Kenntnis. Ferner stimmte das Parlament Ratschlägen zur Neuorganisation des Bereichs „Weltweite Kirche“ sowie geringfügigen Änderungen der Personal- und der Steuerordnung zu.