„Ach, ich möchte sterben.“ Verschiedene Aspekte zum Sterbewunsch
Fachpersonen aus den Bereichen Medizin, Pflege und Seelsorge diskutieren an einer Podiumsveranstaltung über die unterschiedlichen Facetten des Sterbens. Die ökumenische Arbeitsgruppe/der ökumenische Verein „Palliative Care und christliche Verantwortung“ lädt dazu ein am 8. November 2016, 19.30 Uhr in Basel, Zwinglihaus, Gundeldingerstrasse 370.
Der Sterbewunsch eines Menschen ist Teil eines vielschichtigen Prozesses in der Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit und Sterblichkeit. Ärzte, Pflegende und Seelsorger begegnen dieser Konfrontation mit dem Tod immer wieder bei der Begleitung von schwer kranken und sterbenden Menschen. Ihre Aufgabe ist auch die Unterstützung der Angehörigen.
In einem einleitenden Statement geht Walter Meili, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, der psychischen Sicht des Sterbewunsches nach. Er legt dar wie ambivalent der Sterbewunsch ist und wie er sich verändert. Am Podium beteiligen sich zudem der Arzt Jürg Berchtold und der Seelsorger Marek Dolata vom Palliativzentrum Hildegard. Sie unterscheiden „Hilfe beim Sterben“ von der „Hilfe zum Sterben“. Schwester Beatrice Schweizer, Leiterin vom Alters- und Pflegeheim Ländli, erkennt im Sterbewunsch einen Hilferuf, da viele Menschen Angst vor Schmerzen und Lebensver-längerung haben. Für den Seelsorger Gerhard Gerster von der Projektstelle Mobile Seelsorge und Spiritual Care ist der Sterbewunsch Ausdruck einer Krise und bei vielen Menschen ein Durchgangsstadium in einem Prozess. Marlies Meury, Pflegefachfrau am Universitätsspital Basel, erlebt immer wieder wie Patienten unter der grösser werdenden Bürde ihrer Krankheit leiden.
An der Diskussion beteiligen sich auch Michael Bangert, Pfarrer der Christkatholischen Kirche Basel, und die Spitalseelsorgerin Valeria Hengartner, die ein Mandat der Römisch-katholischen Kirche Basel-Stadt für Palliative Care inne hat.
Der Anlass wird moderiert von Maria Zinsstag, Pfarrerin und Seelsorgerin in einem Alters- und Pflegeheim, Basel. Der Anlass wird musikalisch umrahmt.
Ökumenischer Arbeitskreis wird zum Verein
Am 14. September 2016 ist aus dem ökumenischen Arbeitskreis „Palliative Care und christliche Verantwortung“ den Martina Holder, Pfarrerin in Riehen, drei Jahre lang aufgebaut hat, der gleichnamige Verein hervorgegangen.
An der Gründungsversammlung in Riehen wurden folgende Personen in den Vorstand gewählt: Pfarrerin Martin Holder als Co-Präsidentin, Dr. med. Jürg Berchtold als Co-Präsident, Seelsorger Marek Dolata, Pflegefachfrau Nicole Dubeck, Psychiater und Psychotherapeut Walter Meili, Jurist Markus A. Sartorius und Pfarrerin Maria Zinsstag.
Der Verein bezweckt die Vertretung der Belange von Palliative Care in den christlichen Kirchen, Werken und Gemeinschaften und gegenüber der Öffentlichkeit. Der Verein ist ökumenisch breit abgestützt: Die Römisch-katholische Kirche Basel-Stadt RKK und Christkatholische Kirche CKK sind bereits Kollektivmitglieder und die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt ERK wird es werden vorbehältlich des Entscheids der Synode. Der Verein arbeitet über die Kantonsgrenzen und nimmt interessierte Mitglieder der ganzen Region auf.
Veranstaltungshinweis:
„Ach, ich möchte sterben.“ Verschiedene Aspekte zum Sterbewunsch.
Podiumsdiskussion mit Fachpersonen aus Medizin, Pflege und Seelsorge.
Anschliessend Apéro.
Zeit: Dienstag, 8. November, 2016, 19.30 Uhr
Ort: Basel, Zwinglihaus, Gundesdingerstrasse 370,
ÖV: Tram 16, Bus 36, Haltestelle Zwinglihaus
Vorschau April 2017
Thema: „Beten als Bedürfnis in Krankheit und Sterben“. Impulsreferat von Dr. theol. Thomas Fries, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Spiritual Care an der Universität Zürich
Zeit: Donnerstag, 6. April 2017, 19.30 Uhr
Ort: Riehen, Meierhof, Kirchplatz 7
ÖV: Tram 6, Haltestelle Riehen Dorf
Kontaktperson: Maria Zinsstag, Pfarrerin und Seelsorgerin in einem Alters- und Pflegeheim, Basel, Tel. 079 812 00 93, Mail:
Download: [Dokument 4894 ist nicht vorhanden oder nicht öffentlich]
In einem einleitenden Statement geht Walter Meili, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, der psychischen Sicht des Sterbewunsches nach. Er legt dar wie ambivalent der Sterbewunsch ist und wie er sich verändert. Am Podium beteiligen sich zudem der Arzt Jürg Berchtold und der Seelsorger Marek Dolata vom Palliativzentrum Hildegard. Sie unterscheiden „Hilfe beim Sterben“ von der „Hilfe zum Sterben“. Schwester Beatrice Schweizer, Leiterin vom Alters- und Pflegeheim Ländli, erkennt im Sterbewunsch einen Hilferuf, da viele Menschen Angst vor Schmerzen und Lebensver-längerung haben. Für den Seelsorger Gerhard Gerster von der Projektstelle Mobile Seelsorge und Spiritual Care ist der Sterbewunsch Ausdruck einer Krise und bei vielen Menschen ein Durchgangsstadium in einem Prozess. Marlies Meury, Pflegefachfrau am Universitätsspital Basel, erlebt immer wieder wie Patienten unter der grösser werdenden Bürde ihrer Krankheit leiden.
An der Diskussion beteiligen sich auch Michael Bangert, Pfarrer der Christkatholischen Kirche Basel, und die Spitalseelsorgerin Valeria Hengartner, die ein Mandat der Römisch-katholischen Kirche Basel-Stadt für Palliative Care inne hat.
Der Anlass wird moderiert von Maria Zinsstag, Pfarrerin und Seelsorgerin in einem Alters- und Pflegeheim, Basel. Der Anlass wird musikalisch umrahmt.
Ökumenischer Arbeitskreis wird zum Verein
Am 14. September 2016 ist aus dem ökumenischen Arbeitskreis „Palliative Care und christliche Verantwortung“ den Martina Holder, Pfarrerin in Riehen, drei Jahre lang aufgebaut hat, der gleichnamige Verein hervorgegangen.
An der Gründungsversammlung in Riehen wurden folgende Personen in den Vorstand gewählt: Pfarrerin Martin Holder als Co-Präsidentin, Dr. med. Jürg Berchtold als Co-Präsident, Seelsorger Marek Dolata, Pflegefachfrau Nicole Dubeck, Psychiater und Psychotherapeut Walter Meili, Jurist Markus A. Sartorius und Pfarrerin Maria Zinsstag.
Der Verein bezweckt die Vertretung der Belange von Palliative Care in den christlichen Kirchen, Werken und Gemeinschaften und gegenüber der Öffentlichkeit. Der Verein ist ökumenisch breit abgestützt: Die Römisch-katholische Kirche Basel-Stadt RKK und Christkatholische Kirche CKK sind bereits Kollektivmitglieder und die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt ERK wird es werden vorbehältlich des Entscheids der Synode. Der Verein arbeitet über die Kantonsgrenzen und nimmt interessierte Mitglieder der ganzen Region auf.
Veranstaltungshinweis:
„Ach, ich möchte sterben.“ Verschiedene Aspekte zum Sterbewunsch.
Podiumsdiskussion mit Fachpersonen aus Medizin, Pflege und Seelsorge.
Anschliessend Apéro.
Zeit: Dienstag, 8. November, 2016, 19.30 Uhr
Ort: Basel, Zwinglihaus, Gundesdingerstrasse 370,
ÖV: Tram 16, Bus 36, Haltestelle Zwinglihaus
Vorschau April 2017
Thema: „Beten als Bedürfnis in Krankheit und Sterben“. Impulsreferat von Dr. theol. Thomas Fries, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Spiritual Care an der Universität Zürich
Zeit: Donnerstag, 6. April 2017, 19.30 Uhr
Ort: Riehen, Meierhof, Kirchplatz 7
ÖV: Tram 6, Haltestelle Riehen Dorf
Kontaktperson: Maria Zinsstag, Pfarrerin und Seelsorgerin in einem Alters- und Pflegeheim, Basel, Tel. 079 812 00 93, Mail:
Download: [Dokument 4894 ist nicht vorhanden oder nicht öffentlich]