Synode genehmigt Budget mit 1,857 Mio. Franken Defizit

Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt hat in ihrer Herbstsitzung das Budget
2017 mit einem Defizit von 1,857 Mio. Franken und die Finanzplanung 2017 – 2020/21 gemäss dem
langfristigen Planungsprozess gutgeheissen respektive zur Kenntnis genommen. Die Synode hat
zudem neu Pfr. Dr. Matthias Mittelbach als Nachfolger des zurücktretenden Pfr. Dr. Richard Atwood in
den Kirchenrat gewählt.
Medienmitteilung Nr. 22 / 24. November 2016

Am Mittwoch, 23. November 2016 hat die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt unter dem Präsidium von Markus Frey im Grossratssaal des Rathauses Basel ihre Herbstsitzung abgehalten.

Als Nachfolger für Pfr. Dr. Richard Atwood hat die Synode mit 61 Stimmen Pfr. Dr. Matthias Mittelbach in den Kirchenrat gewählt. Matthias Mittelbach hat Deutsch, Geschichte und Theologie studiert und in Basel zum Dr. Theol. promoviert. Er wurde 2006 zum Pfarrer der Evangelisch-reformiertem Kirche Basel-Stadt ordiniert und ist seit diesem Jahr Konrektor im Rektorat Religionsunterricht der ERK BS.

Als Nachfolger für Dr. Dieter Moor, der als Mitglied und Präsident der Beschwerde- und Rekurskommission zurückgetreten ist, hat die Synode auf Vorschlag des Kirchenrats Dr. Gilbert Thiriet gewählt.

Die Antwort des Kirchenrats auf den Anzug von Leonhard Müller (Basel-West) betreffend Planung 2021 hat die Synode mit grossem Mehr angenommen und den Anzug abgeschrieben. Basel-West erhält für die Planung und Budgetierung wie gewünscht mehr Zeit.

Die Synode hat einen Antrag der Kommission für Kirchenentwicklung auf Aufnahme von CHF 75'000 ins Budget 2017 für eine Mitgliederbefragung mit grossem Mehr angenommen. Ziel ist es dabei, die Mitglieder der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt nach ihren Bedürfnissen und Wünschen hinsichtlich ihrer Religiosität zu befragen.

Weil die Synode diesen Antrag angenommen hat, verschlechtert sich das Budget 2017 um weitere 79'000 Franken. Die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt geht für das nächste Jahr von einem Defizit von 1,857 Mio. Franken aus. Die Synode hat das Budget trotzdem einstimmig angenommen. Mehr zu reden gab die rollende, mehrjährige Planung. Die Planung spurt künftige Budgets vor und zeigt, in welche Richtung sich die Kirchenfinanzen entwickeln werden. Weil sich die Synode und der Kirchenrat über die künftige Zuteilung der verbleibenden Geldmittel auf die Kirchgemeinden noch nicht einig sind, hat die Synode den Planungshorizont nur für die Jahre 2018 und 2019 beschlossen und die Planung für die Jahre 2020 und 2021 lediglich zur Kenntnis genommen.