Fremde suchen Heimat
Zur Zeit beschäftigt die Schweiz und Europa kaum ein Thema mehr als die vielen Menschen, die – meist auf gefährlichen Wegen der Flucht – zu uns kommen. Menschen flüchten vor Krieg, Gewalt, Verfolgung, aber auch vor Ungleichheit. Die Flucht ist ein globales Phänomen, die Welt ist in Bewegung. Wir fragen uns als Kirchgemeinde, was die Gegenwart von Migrantinnen und Migranten für uns bedeutet und was sie von uns fordert.
Über den kirchlichen Tellerrand hinaus – Meine Gemeinde und die weltweite Migration
Der 3. Informationsabend der Münstergemeinde Basel
Donnerstag, 6. April 2017, 19.30 bis 21.00 Uhr
Bischofshof, Münstersaal, Rittergasse 1, 4051 Basel
Den Abend gestalten wir gemeinsam mit Betroffenen. Wir möchten einen Kontext schaffen, um Fremden begegnen zu können und sie willkommen zu heissen. Wie können wir als Einzelpersonen und in unseren Kirchgemeinden dazu einen Beitrag leisten?
Kontakt:
Andrée Koechlin, E-Mail: , Tel. 061 311 06 76
Verena Rudin, E-Mail:, Tel. 061 381 72 25
Eintritt frei, Kollekte. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Was wird getan und was können wir tun?
Nach einem Interview mit unserem Gast » Fra. Mussie Zerai stellen Institutionen ihre Arbeit vor und vermitteln konkrete Möglichkeiten, sich für Menschen zu engagieren, die ihre Heimat verlassen mussten. Fra. Mussie Zerai kam selber als Flüchtling aus Eritrea nach Rom. Er wurde bekannt für seinen Einsatz für Bootsflüchtlinge in Seenot.
Die folgenden Institutionen stellen sich am 6. April vor:
OeSA – Oekumenischer Seelsorgedienst für Asylsuchende
Herr Roland Luzi stellt den OeSA vor und hat in seinen Ausführungen den Fokus darauf, was die Kirchgemeinden für die Flüchtlinge und Migranten tun können respektive wie wir zusammen mit den Flüchtlingen das Leben teilen und gestalten können.
HEKS – Regionalstelle beider Basel
Herr Christian Plüss, Leiter der Regionalstelle beider Basel führt mit Caritas beider Basel zusammen die Rechtsberatungsstelle für Asylsuchende und unterstützt Asylsuchende in der Wahrnehmung ihrer Rechte. Zudem fördert HEKS mit verschiedenen Projekten im Bereich Elternbildung, interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln sowie mit Familiengärten für Flüchtlinge die Integration von Flüchtlingen und MigrantInnen in unsere Gesellschaft. In einzelnen Aufgaben arbeitet HEKS mit Freiwilligen zusammen (Beratung für Asylsuchende, Neue Gärten, Edulina, administrative und organisatorische Bereiche).
SRK – Schweizerisches Rotes Kreuz
Kantonalverbände Basel und Baselland, Frau Imma Mäder stellt folgende Projekte vor:
«Sprungbrett» und «SESAM» Die Arbeitsintegration wird subsidiär unterstützt durch Freiwillige, Methode des Mentoring.
«Freizeitgotte/-götti» und «Mitten unter uns» Freizeitaktivitäten mit fremdsprachigen Kindern und Jugendlichen.
«Eins zu Eins» und «Salute» Integration von Migranten durch Begleitung und Unterstützung im Alltag. Fokus: Deutschkonversation, Unterstützung bei Alltagsdingen, Wohnungssuche.
«Basel hilft mit»
Frau Fabiola Bloch zeigt, wie «Basel hilft mit» unabhängig und wertfrei Geflüchtete in der Region Basel und Flüchtende an den Brennpunkten im Ausland unterstützt. Wir bieten die Hilfe, die tatsächlich gebraucht wird.
