Seelsorger für die Basler Blaulicht-Organisationen

Seit Anfang 2008 betreut Pfarrer Viktor Berger die Mitarbeitenden von Polizei und Rettung des Kantons Basel-Stadt seelsorgerisch. Die Stadtbasler Evangelisch-reformierte Kirche stellt dem Sicherheitsdepartement ihren „Störpfarrer“ einen Tag pro Woche unentgeltlich zur Verfügung.
Medienmitteilung Nr. 6 / 25. April 2008

Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Sanität werden physisch und psychisch immer wieder mit belastenden Situationen konfrontiert. Drohungen und Gewalt gegen die Einsatzkräfte nehmen zu. Vor diesem Hintergrund haben das Sicherheitsdepartement und die Evangelisch-refomierte Kirche des Kantons Basel-Stadt das Projekt „Sicherheits-Seelsorge Basel-Stadt“ lanciert.



Im Rahmen eines ad personam-Auftrags des Kirchenrats der ERK bietet Pfarrer Viktor Berger eine niederschwellige Seelsorge für alle Mitarbeitenden des Sicherheitsdepartements, unabhängig von Konfession und Kirchenzugehörigkeit, an. In einem 20-Prozent-Pensum macht der Sicherheits-Seelsorger Besuche an den Arbeitsplätzen der Blaulicht-Organisationen, bietet seelsorgerische Gespräche an und ist an offiziellen Anlässen des Departements wie der Vereidigungs- und Beförderungsfeier präsent.



Das Angebot ist vorläufig auf zwei Jahre befristet und wird finanziell von der evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt getragen. Über eine Weiterführung wird nach Ablauf der zweijährigen Pilotphase und einer Auswertung der Auswirkungen und Ergebnisse entschieden. Viktor Bergers Erfahrungen aus seinen ersten 100 Tagen sind positiv: „Aufgefallen ist mir vor allem der gegenseitige Respekt, den sich alle entgegenbringen, die in diesem schwierigen Segment des Lebens tätig sind.“