Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt: Kleinbasler Quartiergemeinden „fusionieren“

Die vier Kleinbasler Quartiergemeinden werden im Rahmen des Planungsprozesses „Perspektiven 15“ zu „Gemeindekreisen“ der Kirchgemeinde Kleinbasel. Die Kirchgemeindeversammlung Kleinbasel hat einer entsprechenden Änderung der Gemeindeordnung zugestimmt.
Medienmitteilung Nr. 5 vom 21. April 2008

Die bisherigen Quartiergemeinden Kleinhüningen, St. Markus, St. Matthäus und St. Theodor der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt verzichten auf ihren Status als Quartiergemeinden. Sie werden im Rahmen des Planungsprozesses „Perspektiven 15“ zu „Kreisen“ der Kirchgemeinde Kleinbasel. Deren Organe planen, leiten und verwalten in Zukunft Personal, Dienstleistungen, Finanzen und Infrastrukturen der Kleinbasler Reformierten zentral.

Die ordentliche Versammlung der Kirchgemeinde Kleinbasel vom Sonntag, 20. April in der Kirche Kleinhüningen stimmte diesem Vorschlag ihres Vorstands nach einer engagiert geführten Diskussion mit deutlichem Mehr zu. Vorbehalten bleiben gewisse Sonderregelungen und Übergangsfristen hinsichtlich des Immobilien- und Stiftungsvermögens insbesondere der heutigen Quartiergemeinde St. Markus.

Mit „Perspektiven 15“ tragen Kirchenrat und Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt der Tatsache Rechnung, dass die Mitgliederzahlen und damit die finanziellen Mittel der Basler Reformierten rückläufig sind und ihre kirchlichen Strukturen diesem Konzentrationsprozess angepasst werden müssen.
(www.erk-bs.ch/info/perspektiven15)