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Symposium: «Gegenentwürfe? Die 68er in Religion und Politik»

Symposium zum 50. Jubiläum der 68er-Bewegung
Sa, 15. September 2018
11.00−16.00 Uhr
www.forumbasel.ch
Die 68er-Bewegungen brachten der westlichen Welt ein ungeahntes Mass an Freiheit. Erziehung und Bildungssystem, Geschlechter- und andere Herrschaftsverhältnisse, Institutionen und Konventionen wurden in Frage gestellt, uminterpretiert und bekämpft. In den Folgejahren erlebte die Gesellschaft einen radikalen Wandel. Bald entstanden Frauen-, Friedens-, Befreiungs- und Umweltbewegungen als Reaktion auf eine Welt der Gewalt. Doch selbst einige der 68er und 68erinnen verherrlichten gewalttätige Idole und schreckten auch nicht vor Gewaltaktionen zu-rück. Gegen Hierarchien und Institutionen zu kämpfen hiess oft auch gegen Kirche und organisierte althergebrachte Religion zu sein. Bald schon zogen neureligiöse und neospirituelle In-Unehrlichkeiten die Menschen in Bann. Kirche und 68er-Bewegung − unvereinbare Gegensätze? Oder ein befruchtendes Miteinander?
Befreiungstheologien, christliche Friedensinitiativen, Ostermärsche, Feministische Theologien u.a. entstanden auf dem Nährboden der 68er und unterstützten deren Anliegen. Wie sah das Verhältnis der 68er und der Kirchen damals aus und wie heute? Bestehen Verbindungen, Interesse, gegenseitige Anerkennung und Austausch oder stehen unüberwindbare Gegensätze im Raum?

SymposiumGegenentwürfe