Herbstsynode: Zustimmung zu Budget und Finanzplanung

Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt hat in ihrer Herbstsitzung
das Budget 2012 mit einem Defizit von Fr. 487’000.-- verabschiedet. Auch die
Finanzplanung 2013 - 2016 gemäss dem langfristigen Planungsprozess «Perspektiven
15» wurde gutgeheissen.
Medienmitteilung Nr. 23 / 23. November 2011

Am Mittwoch, 23. November 2011 hielt die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt unter dem Präsidium von Christian Vontobel (Kirchgemeinde Kleinbasel) im Grossratssaal des Basler Rathauses ihre Herbstsitzung ab.

Im Zentrum der Traktandenliste standen das Budget 2012 und die Finanzplanung 2013 bis 2016. Die Synode genehmigte den Voranschlag mit einem Defizit von Fr. 487'000.--, wie es der längerfristigen Strategie der Kirchenleitung gemäss den Vorgaben der vom Kirchenparlament ebenfalls genehmigten Finanzplanung entspricht. Ein Antrag auf Ratschlagpflicht bei einem Budgetposten für eine ökumenische Pfingstveranstaltung im Jahre 2013 wurde mit Stichentscheid des Synodepräsidenten abgelehnt, ebenso die Streichung eines Beitrags der Kirche an die Renovation der St. Alban-Kirche.

Verabschiedet wurden weiter eine Anpassung des Reglements der Eglise française réformée de Bâle, eine Änderung der Statuten der Personalversicherungskasse, welche die bisherige grosszügige Regelung bei vorzeitiger Pensionierung abschafft, sowie die Anerkennung des Diakonissen-Mutterhaus St. Chrischona. Ein Anzug betreffend einen zentralen kirchlichen Sozialdienst wurde abgeschrieben, nachdem sich die Interpellantin Pia Diezig (Oekolampad) von der Beantwortung durch den Kirchenrat befriedigt erklärt hatte.

Anstelle von Simon Ganther (Münster) wurde auf Vorschlag der Synag-Fraktion Wolfram Kägi (Münster) in die Geschäftsprüfungskommission gewählt.