News

Ausstellung «Bibelobjekte» von Bernd Goering in der Peterskirche Basel

Bibelobjekte_Ueberschaeumende Bibel<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>erk-bs.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>922</div><div class='bid' style='display:none;'>14161</div><div class='usr' style='display:none;'>554</div>

Eine Bibel, in der Akupunkturnadeln stecken, eine Bibel als Legostein, eine zerschnittene Bibel, deren Stücke ein Kreuz bilden – die Bibelobjekte von Bernd Goering können verstören und zum Nachdenken bringen. Jetzt sind sie in einer Ausstellung im Chor der Peterskirche zu sehen.
Bernd Goering ist vor allem als Steinbildhauer bekannt. In letzter Zeit hat der in Basel geborene und in Lörrach lebende Künstler aber ein neues «Material» für seine Skulpturen entdeckt: Er arbeitet mit Bibeln. Er nutzt die Bücher dabei ähnlich, wie ein Bildhauer Steine benutzt: als Ausgangs-material für Skulpturen. Aber Bibeln sind nicht Steine. Manchmal schmerzt es geradezu, anzusehen, was Goering mit den Bibeln anstellt. Das Resultat seiner Arbeit sind deshalb Bibelobjekte, deren Anblick zuweilen unter die Haut geht.

Einige Objekte faszinieren und begeistern, andere lassen einen erschrecken. Bernd Goerings Bibelskulpturen bieten Stoff zum Nachdenken über ein Buch, das den Lauf der Weltgeschichte in einem Mass beeinflusst hat wie vermutlich sonst kein anderes – das aber die überwiegende Mehrheit der Menschen kaum mehr kennt. «Wer Bernd Goerings Bibelobjekte betrachtet, wird mit den unterschiedlichen Wirkungen der Bibel konfrontiert und muss sich damit auseinandersetzen, dass die ‹Heilige Schrift› in der Geschichte auch immer wieder dazu verwendet wurde, um ganz unheilige Machenschaften zu decken», erklärt Benedict Schubert, Pfarrer an der Basler Peterskirche. Er erhofft sich, dass die Betrachter «neugierig darauf werden, worin denn der überschäumende Überfluss bestehen könnte, den Goering sichtbar macht, oder sich die Frage stellen, wie eigentlich das Verhältnis zwischen diesem Buch und der zentralen Figur des Neuen Testaments, Jesus Christus, zu verstehen und bestimmen sei.»

Die Vernissage zur Ausstellung findet am Samstag, 2. November, um 17 Uhr statt.

Die Ausstellung dauert bis und mit Sonntag, 10. November; die Bibelobjekte sind täglich von 13.30 bis 17 Uhr zu besichtigen.

Begleitet wird die Ausstellung durch eine Veranstaltungsreihe:
- Samstag, 2. November, 17.00 Uhr:
Vernissage: Gespräch zwischen Pfr. Benedict Schubert und Bernd Goering
- Sonntag, 3. November, 10.00 Uhr:
Abendmahlsgottesdienst zum Reformationssonntag mit Claudia Tesorino (Saxophon), Ekaterina Kofanova (Orgel) und Pfr. Benedict Schubert
- Dienstag, 5. November, 19.30 Uhr:
«Die Bibel als Objekt in der Kunst». Gespräch mit dem Kunsthistoriker Dr. Heinz Stahlhut, Direktor des Hans Erni-Museums, Luzern
- Mittwoch, 6. November, 19.30 Uhr:
«Angesprochen – Leseerfahrungen mit der Bibel». Frauen und Männer berichten, wie biblische Texte sie berührt oder erschreckt, aufgeregt oder beruhigt haben.
- Donnerstag, 7. November, 19.30 Uhr:
«Textarbeit». Eine Anleitung zum kreativen Umgang mit Bibeltexten

Unser Credo

Glaube

Liebe

Hoffnung

Autor
Madeleine Schütz

aktualisiert mit kirchenweb.ch
Besuche: 58 Monat - aktualisiert: 31.10.2019