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Pensionierung Konrad Meyer

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Ende September wird Konrad Meyer pensioniert. Er hat über 20 Jahre die Diakoniestelle der ERK Basel-Stadt geleitet und in dieser Zeit sowohl auf kantonaler Ebene als auch in den Kirchgemeinden nachhaltig die Sozialdiakonie geprägt, indem er diese als ein klar geistlich ausgerichtetes Handeln der Kirche gefördert und gestärkt hat.
Sein Wirken war sehr vielfältig: Er war fachliches Gegenüber für alle Angestellten im Bereich der Sozialdiakonie, engagierte sich in deren Weiterbildung, stiess wesentliche Diskussionen im Diakoniekapitel an, beriet Kirchgemeinden bei der Profilierung sozialdiakonischer Stellen, bei Ausschreibungen und Besetzungen von Stellen und zeichnete sich in all diesen Aufgaben durch grosse fachliche Kompetenz und feines Gespür für seine Gegenüber aus. So war er auch für viele Berater und Seelsorger.
Durch seine gute Vernetzung mit anderen sozialen Institutionen, kirchlichen und kirchennahen, kam es zu punktuellen und dauerhaften Kooperationen, die zu Projekten wie dem Projekt «Wegbegleitung» oder Anlässen wie dem jährlichen Dreikönigsapéro führten, durch welche gerade Menschen am Rand der Gesellschaft Wertschätzung erfahren durften.

Konrad Meyer war Ideengeber für das Sonntagszimmer, arbeitete dieses Projekt gemeinsam mit der damaligen Kirchenrätin Barbara Stuwe aus und setzte es in der Folge um. Bis heute finden viele Menschen am Sonntag Heimat im Sonntagszimmer in der Matthäuskirche, welches schweizweit Beachtung findet. Schweizweit engagierte sich Konrad Meyer auch mehrere Jahre auf Ebene der Diakoniekonferenz des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (heute EKS) wie auch der deutschschweizerischen Diakonatskonferenz.

Als ein eigentlicher Höhepunkt seiner Tätigkeit darf das Taizé-Jugendtreffen in Basel genannt werden. Dieses kam nicht zuletzt durch Konrad Meyer als Initiant und Hauptorganisator zustande und verdeutlichte seine auch internationale Vernetzung sowie das grosse Vertrauen und die Anerkennung, die er von vielen Seiten geniesst.

Ein erfülltes und segensreiches Wirken in unserer Kantonalkirche geht nun Ende September zu Ende. Wir danken Konrad Meyer herzlich für die vielfältigen Segensspuren, die er in unserer Kirche hinterlässt, und wünschen ihm für den nun beginnenden neuen Lebensabschnitt alles Gute und Gottes reichen Segen.

Brigitte Gysin, Kirchenrätin