«In Beziehung sein»
Das neue Buch von Martina Holder-Franz und Maria Zinsstag über Palliative Care und christliche Verantwortung. In zwanzig Portraits und Gesprächen zeichnen die beiden Autorinnen ein Stück Palliativgeschichte der Schweiz nach und regen an, darüber nachzudenken, wie chronisch kranke und sterbende Menschen heute in christlicher Verantwortung begleitet werden können.
Ende der 1970er-Jahre erwachte weltweit eine Bewegung, die sich stark machte für Hospizeinrichtungen, Palliativstationen und ambulante Palliativdienste für Sterbende. Getragen wurde sie anfangs oft von Einzelnen, ihrer Vision und christlichen Motivation.
In diesem Buch portraitieren Martina Holder-Franz und Maria Zinsstag zwanzig Frauen und Männer, die sich in der Palliative Care von den Anfängen bis heute engagieren: Sie geben in Gesprächen Auskunft über ihre Erfahrungen, ihre Beweggründe, über das, was erreicht worden ist, und das, was zu tun bleibt. Freiwillige kommen ebenso zu Wort wie jene, die sich in Kirche und Wissenschaft professionell mit Palliative Care befassen. So zeichnen die Porträts ein Stück Palliativgeschichte der Schweiz nach und regen an, darüber nachzudenken, wie chronisch kranke und sterbende Menschen heute in christlicher Verantwortung begleitet werden können.
Martina Holder und Maria Zinsstag werden mit dem Buch am Schweizerischen Palliativkongress (25. November) präsent sein und dort auch zehn Minuten Redezeit erhalten.
Rita Famos, die Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS), sagt über das Buch, dass die beiden Autorinnen und die im Band Interviewten «eindrücklich den Wert der Gemeinschaft, der gelebten Spiritualität und Offenheit gegenüber jeder einzelnen, individuellen Sterbensgeschichte» bezeugen.
Markus Büchel, Bischof, Römisch-Katholische Kirche Schweiz, sagt, es gehöre zum roten Faden in der Geschichte des Christentums, «die Leidenden, Kranken und Sterbenden nicht auszuschliessen, sondern für sie zu sorgen und sie zu begleiten. Christinnen und Christen bleiben gerade in solch schwierigen Lebensphasen in Beziehung. Für die Kirchen in der Schweiz sind die Erfahrungen in der Palliative Care ein massgeblicher Anstoss, ihre Kooperation im Bereich der Seelsorge im Gesundheitswesen zu stärken. Das Evangelium kommt an den Rändern menschlicher Existenz zum Tragen.»
Bischof Harald Rein, Christkatholische Kirche, sagt, führ ihn gehöre «Spiritual Care unbedingt zur Palliative Care. In diesem Behandlungsansatz ist es wichtig, dass alle Dimensionen des Menschseins wahrgenommen werden. Die spirituelle Begleitung von Menschen, wie sie in der Schweiz von Freiwilligen aber auch dafür spezialisierten Seelsorgenden geleistet wird, ist für mich ein Kernanliegen von Palliative Care.»
Martina Holder-Franz, Maria Zinsstag: In Beziehung sein. Palliative Care und christliche Verantwortung. 20 Porträts aus der Schweiz. TVZ Theologischer Verlag Zürich, 200 Seiten, 24.80 Franken; ISBN 978-3-290-18428-5
In diesem Buch portraitieren Martina Holder-Franz und Maria Zinsstag zwanzig Frauen und Männer, die sich in der Palliative Care von den Anfängen bis heute engagieren: Sie geben in Gesprächen Auskunft über ihre Erfahrungen, ihre Beweggründe, über das, was erreicht worden ist, und das, was zu tun bleibt. Freiwillige kommen ebenso zu Wort wie jene, die sich in Kirche und Wissenschaft professionell mit Palliative Care befassen. So zeichnen die Porträts ein Stück Palliativgeschichte der Schweiz nach und regen an, darüber nachzudenken, wie chronisch kranke und sterbende Menschen heute in christlicher Verantwortung begleitet werden können.
Martina Holder und Maria Zinsstag werden mit dem Buch am Schweizerischen Palliativkongress (25. November) präsent sein und dort auch zehn Minuten Redezeit erhalten.
Rita Famos, die Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS), sagt über das Buch, dass die beiden Autorinnen und die im Band Interviewten «eindrücklich den Wert der Gemeinschaft, der gelebten Spiritualität und Offenheit gegenüber jeder einzelnen, individuellen Sterbensgeschichte» bezeugen.
Markus Büchel, Bischof, Römisch-Katholische Kirche Schweiz, sagt, es gehöre zum roten Faden in der Geschichte des Christentums, «die Leidenden, Kranken und Sterbenden nicht auszuschliessen, sondern für sie zu sorgen und sie zu begleiten. Christinnen und Christen bleiben gerade in solch schwierigen Lebensphasen in Beziehung. Für die Kirchen in der Schweiz sind die Erfahrungen in der Palliative Care ein massgeblicher Anstoss, ihre Kooperation im Bereich der Seelsorge im Gesundheitswesen zu stärken. Das Evangelium kommt an den Rändern menschlicher Existenz zum Tragen.»
Bischof Harald Rein, Christkatholische Kirche, sagt, führ ihn gehöre «Spiritual Care unbedingt zur Palliative Care. In diesem Behandlungsansatz ist es wichtig, dass alle Dimensionen des Menschseins wahrgenommen werden. Die spirituelle Begleitung von Menschen, wie sie in der Schweiz von Freiwilligen aber auch dafür spezialisierten Seelsorgenden geleistet wird, ist für mich ein Kernanliegen von Palliative Care.»
Martina Holder-Franz, Maria Zinsstag: In Beziehung sein. Palliative Care und christliche Verantwortung. 20 Porträts aus der Schweiz. TVZ Theologischer Verlag Zürich, 200 Seiten, 24.80 Franken; ISBN 978-3-290-18428-5