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Benedict Schubert geht in den Ruhestand

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Benedict Schubert – wir nennen ihn Beni – war seit Advent 2010 bei uns in Basel West. Seine reiche Lebenserfahrung, zB aus seiner Zeit in Angola, als Leiter des Theologischen Alumneums oder als Studienleiter bei mission21 haben wir als Gemeinde gespürt. Seine Offenheit, ja sogar seine Unerschrockenheit, was Anleihen von anderen Konfessionen angeht, hat unser
Glaubensleben bereichert. Unsere Gemeinde, insbesondere die in der Peterskirche hat Benedict Schubert als nahbarer Pfarrer mit Humor, Menschlichkeit und durch seinen
wunderbaren Gottesdienst geprägt.
Der Gottesdienst solle als Fest gestaltet werden, in dem Musik und Wort sich miteinander verbinden, schreibt er in seinem neuen Buch über St. Peter in Basel. Die Peterskirche sei ihm ein heiliger Raum, in dem gerade die Musik entscheidend dazu beitragen könne, dass Menschen sich Gottes Gegenwart zusagen lassen können, heisst es weiter. Das haben wir als Gemeinde immer wieder erfahren – es ging ihm darum, dass wir von Gott berührt werden. Andere sehen es genauso: Ein Pfarrkollege aus einer anderen Gemeinde meinte jüngst über ihn, Benedict Schubert stehe für eine reformierte Geistlichkeit. Das erwähnte Buch trägt übrigens den Untertitel „ein persönliches Porträt meiner Kirche“. Die Menschen seiner Kirche und noch ein paar mehr rufen ihm nun ein fröhlich-wehmütiges „Ganz herzlichen Dank für die schöne Zeit!“ zu. Wir, die Kirchgemeinde Basel West gönnen ihm seinen Ruhestand von Herzen und werden ihn vermissen. Es waren zehn lebendige Jahre, in denen es einiges zu erleben gab. Er sei erst mal weg, sagt uns Beni jetzt lächelnd aber entschieden. Wir als Gemeinde hoffen jedoch, dass wir ihn das eine oder andere Mal für Veranstaltungen in Basel-West gewinnen können. Die Freundschaft mit dem Bald-Nicht-Mehr-Pfarrer Benedict Schubert und seiner kongenialen Frau Sabine bleibt uns aber erhalten. Wer weiss, was als nächstes kommt, wir wünschen „Alles Gute, Beni! Bleib gesund und geniess mit Sabine
die kommenden Jahre!“