Zur Pensionierung von Dorothea Schwinn-Schürmann
Dorothea hat in den letzten Jahren mit ihrer Arbeit die Kirche geprägt. Nach neun Jahren als Wissenschaftliche Assistentin des Kirchenratspräsidenten tritt sie nun in den Ruhestand und hinterlässt eine Lücke, die sich nicht ohne Weiteres schliessen lässt.
Was Dorothea auszeichnet, lässt sich kaum in eine einzige Beschreibung fassen. Sie beherrscht das Spektrum zwischen sorgfältig erledigter Routinearbeit und anspruchsvoller wissenschaftlicher Recherche mit gleicher Kompetenz und gleicher Freude. Ob es darum geht, die (komplizierte) Agenda zu führen, eingehende Korrespondenz kompetent zu bearbeiten, Predigten und Grussworte zu prüfen oder Dossiers mit einer Tiefe zu durchdringen, die ihresgleichen sucht – Dorothea hat all diese Arbeiten mit derselben vornehmen Freundlichkeit und unerschütterlichen Dienstleistungsorientierung erledigt und dabei stets den Überblick bewahrt.
Dabei konnte sie auch ihre ausserordentliche Expertise in Kunstgeschichte und in der Geschichte des Basler Münsters einbringen. Exemplarisch dafür steht ein Fund, der ihr auch in Fachkreisen Beachtung bescherte: Sie wies nach, dass ein Bauplan in einem Wiener Archiv derjenige für das längst verschwundene Sakramentenhäuschen im Basler Münster ist.
Mir persönlich bedeutet Dorotheas Arbeit besonders viel. Ich habe in ihr nicht nur eine zuverlässige und hochkompetente Mitarbeiterin gefunden, sondern eine Person, mit der ich auch über Themen sprechen konnte, die viele lieber meiden: Antisemitismus, Antiisraelismus und Antizionismus. Dass wir hier gemeinsame Überzeugungen und ein gemeinsames Engagement teilen, war mir stets ein wertvoller Rückhalt.
Für den Kirchenrat und die Verwaltung war Dorothea Schwinn-Schürmann ein Glücksfall. Für mich war sie das im besonderen Masse. Ich wünsche ihr von Herzen alles Gute für den nächsten Lebensabschnitt – und bin sicher, dass das Basler Münster auch weiterhin ihr zu Hause sein wird.
Ihre Stelle hat inzwischen Annette Stahl übernommen, wir heissen sie an dieser Stelle herzlich willkommen in der ERK. Sie arbeitet von Montag bis Donnerstag im Sekretariat und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen allen.
Pfr. Dr. Lukas Kundert, Kirchenratspräsident
Dabei konnte sie auch ihre ausserordentliche Expertise in Kunstgeschichte und in der Geschichte des Basler Münsters einbringen. Exemplarisch dafür steht ein Fund, der ihr auch in Fachkreisen Beachtung bescherte: Sie wies nach, dass ein Bauplan in einem Wiener Archiv derjenige für das längst verschwundene Sakramentenhäuschen im Basler Münster ist.
Mir persönlich bedeutet Dorotheas Arbeit besonders viel. Ich habe in ihr nicht nur eine zuverlässige und hochkompetente Mitarbeiterin gefunden, sondern eine Person, mit der ich auch über Themen sprechen konnte, die viele lieber meiden: Antisemitismus, Antiisraelismus und Antizionismus. Dass wir hier gemeinsame Überzeugungen und ein gemeinsames Engagement teilen, war mir stets ein wertvoller Rückhalt.
Für den Kirchenrat und die Verwaltung war Dorothea Schwinn-Schürmann ein Glücksfall. Für mich war sie das im besonderen Masse. Ich wünsche ihr von Herzen alles Gute für den nächsten Lebensabschnitt – und bin sicher, dass das Basler Münster auch weiterhin ihr zu Hause sein wird.
Ihre Stelle hat inzwischen Annette Stahl übernommen, wir heissen sie an dieser Stelle herzlich willkommen in der ERK. Sie arbeitet von Montag bis Donnerstag im Sekretariat und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen allen.
Pfr. Dr. Lukas Kundert, Kirchenratspräsident