Dreikönigsapéro lädt zum 20. Mal zum Neujahrsempfang

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Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, sind seit 20 Jahren beim Dreikönigsapéro zu Gast – dem «alternativen Neujahrsempfang» für Randständige, sozial Benachteiligte und Einsame, organisiert von den drei Landeskirchen und der Caritas beider Basel.
Medienmitteilung Nr. 30. Dezember 2013

Der alternative Neujahrsempfang
Montag, 6. Januar 2014, 18.30 - 20.00 Uhr

Am 6. Januar 2014 lädt die Basler Regierung die Entscheidungsträgerinnen und -träger der Stadt zum Neujahrsempfang. Viele Verbände, Organisationen und Institutionen tun es ihr gleich. Wer in der Gesellschaft gut integriert ist, gehört oft zu den Geladenen solcher repräsentativer Anlässe. Und die nicht Geladenen – Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, sozial benachteiligt sind oder einsam? Sie werden seit zwanzig Jahren am Dreikönigsapéro willkommen geheissen. Über 200 Menschen nutzen jeweils die Gelegenheit, in guter Gesellschaft ein paar unbeschwerte Stunden verbringen zu können.

Der diesjährige Dreikönigsapéro findet zum zweiten Mal in der Predigerkirche beim Universitätsspital statt. Zuvor war der «alternative Neujahrsempfang» in der Clarakirche beheimatet gewesen. Zum halbstündigen Rahmenprogramm gehört immer eine erzählte Geschichte, diesmal eine Weihnachtsgeschichte von Luzius Müller, die vom Autor und evangelisch-reformierten Universitätspfarrer gleich selbst vorgetragen wird. Für die musikalische Gestaltung sorgt die Berner Band «Hänschenklein». In der mit vier Orgeln ausgestatteten Predigerkirche wird die fünfte, kleinste für eine passende Stimmung sorgen: die Drehorgel.

Drei Königinnen begrüssen die Gäste und bewirten sie zusammen mit vielen Helferinnen und Helfern mit Glühwein und Dreikönigskuchen. Wer in seinem Kuchenstück eine Königin oder einen König findet, erhält eine Los, das an der reich bestückten Tombola gegen einen schönen Preis eingetauscht werden kann. Der Hauptpreis führt den Gewinner oder die Gewinnerin ins Hotel Drei Könige zu einem feinen, festlichen Essen.

Auf die Idee, zu einem Dreikönigsapéro für jene einzuladen, die in der Regel zu keinem solchen Anlass eingeladen werden, kamen 1995 Xaver Pfister und Peter Felber, die damaligen Informationsbeauftragen der römisch-katholischen bzw. evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt. Die ersten Anlässe fanden in der Elisabethenkirche statt, wo auch der Gewerbeverband zum Neujahrsapéro einzuladen pflegte. Organisiert wurde der Dreikönigsapéro von der Erwachsenenbildung RKK, dem Pfarramt für Industrie und Wirtschaft, der Diakoniestelle ERK und der Caritas beider Basel.

Von der Elisabethenkirche wechselte der Dreikönigsapéro in die Kleinbasler Clarakirche, wo der Neujahrsempfang bis 2011 stattfand. Nun zum zweiten Mal wird der Anlass in der christkatholischen Predigerkirche beim Totentanz (Universitätsspital) durchgeführt. Organisator sind die evangelisch-reformierte, die römisch-katholische und die christkatholische Kirche Basel-Stadt sowie die Caritas beider Basel zusammen mit vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern.


Für das Vorbereitungsteam: Franz Osswald (076 449 44 84)