Was für ein Start in die Sommerferien! 51 Kinder sowie 15 Leiterinnen und Leiter, Eltern, Studierende und Jugendliche der Kornfeldkirche verbrachten vom 29. Juni bis 3. Juli fünf unvergessliche Tage im Wald bei Bettingen - auf der sogenannten Helvetischen Burg.
Maya Frei-Krepfer
Bereits zum 6. Mal verwandelte sich der Wald in ein riesiges Spiel- und Lernabenteuer. Gleich am ersten Tag bauten die Kinder in ihren Gruppen aus Ästen und Blachen gemütliche Waldplätze - kleine Rückzugsorte, die während der ganzen Woche als Treffpunkt, Wohnzimmer und manchmal sogar als «Festung» dienten.
Im Mittelpunkt der Woche stand die spannende Geschichte von Nehemia aus der Bibel. Als Mundschenk des persischen Königs Artaxerxes erfuhr Nehemia, dass die Stadtmauer Jerusalems zerstört worden war. Entschlossen machte er sich auf den Weg, um die Mauer wieder aufzubauen - trotz Spott, Widerstand und ständiger Bedrohungen durch seine Gegner. Die Arbeiter mussten jederzeit mit Angriffen rechnen. Deshalb bauten sie mit einer Hand an der Mauer, ausgerüstet mit Kelle, Schaufel und anderem Werkzeug, während sie in der anderen Hand ihr Schwert zur Verteidigung bereithielten. Dieses eindrückliche Bild machte deutlich, wie viel Mut, Wachsamkeit und Vertrauen auf Gott nötig waren, um die Aufgabe zu vollenden.
Jeden Morgen wurde diese Geschichte in einem abwechslungsreichen Theaterstück lebendig. Zur Wochenmitte schlüpften die Kinder selbst in verschiedene Rollen rund um Nehemia und stellten den Wiederaufbau der Stadtmauer nach. So erlebten sie hautnah, wie wichtig Zusammenhalt, Ausdauer und das Vertrauen auf Gott sind, wenn Herausforderungen gemeistert werden müssen. Ganz wie im biblischen Bericht wurde die Mauer - nach 52 Tagen damals und nach fünf Tagen Waldlager symbolisch auch bei uns - erfolgreich fertiggestellt. Die Freude über das gemeinsam Erreichte war bei allen spürbar.
Neben der biblischen Geschichte gab es viele Workshops und Aktivitäten, bei denen der Wald mit allen Sinnen entdeckt wurde. Die Kinder lernten Knotenkunde, erforschten Fossilien und Versteinerungen, errieten Tierstimmen und Waldgerüche oder begegneten spannenden Waldbewohnern im Spinnenworkshop. Kreative Köpfe bauten Zwergenlandschaften, schliffen Specksteine, gestalteten mit Naturfarben kleine Kunstwerke oder errichteten sogar einen Lehmofen, in welchem dann frische Brötchen gebacken wurden.
Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Kochen auf dem Feuer. Pancakes frisch aus der Pfanne, feines Schoggifondue oder andere Köstlichkeiten schmeckten unter freiem Himmel gleich doppelt so gut.
Natürlich durfte auch das Abenteuer nicht fehlen. Bei Waldolympiaden wurde gerannt, gelacht, hohe Türme gebaut und mit Pfeilbogen geschossen. Rehe, Hirschkäfer, Grünspecht, Eule und Waldfrösche kreuzten ab und zu unsere Wege, Bäume wurden erklommen und manche Kinder wuchsen buchstäblich über sich hinaus: Mit grossem Mut überquerten sie eine mehr als 20 Meter hoch gespannte Seilbrücke - ein Moment, den viele wohl nicht so schnell vergessen werden.
Den krönenden Abschluss bildete am Freitag ein grosses Waldfest mit Kinderschminken, feinem Essen und Theateraufführungen. Viele strahlende Gesichter sorgten für einen fröhlichen Ausklang einer ereignisreichen Woche.
Auch musikalisch gab es dieses Jahr eine Premiere: Eine eigene Waldband mit zwei Celli, Cajón, Ukulele und Gitarre begleitete die gemeinsamen Lieder. Wenn «Bärestark» oder «Sei mutig und stark» durch die Bäume klangen, schien der ganze Wald mitzusingen.
Die Waldwoche zeigte einmal mehr, wie viel in Kindern steckt, wenn sie Vertrauen, Ermutigung und Gemeinschaft erleben dürfen. Neue Freundschaften entstanden, verborgene Talente wurden entdeckt und viele Kinder wagten Dinge, die sie sich zuvor kaum zugetraut hätten.
Kirche mitten im Wald ist etwas ganz Besonders: Umgeben von Gottes wunderbarer Schöpfung wurden Glaube, Gemeinschaft und Abenteuer auf einzigartige Weise erlebbar. Die Geschichte von Nehemia erinnerte Gross und Klein daran, dass Gott Kraft schenkt, wenn Herausforderungen gross erscheinen - und dass gemeinsam oft mehr möglich ist, als man zunächst glaubt. Etwas, dass Gross und Klein in ihr Leben mitnehmen dürfen.
Im Mittelpunkt der Woche stand die spannende Geschichte von Nehemia aus der Bibel. Als Mundschenk des persischen Königs Artaxerxes erfuhr Nehemia, dass die Stadtmauer Jerusalems zerstört worden war. Entschlossen machte er sich auf den Weg, um die Mauer wieder aufzubauen - trotz Spott, Widerstand und ständiger Bedrohungen durch seine Gegner. Die Arbeiter mussten jederzeit mit Angriffen rechnen. Deshalb bauten sie mit einer Hand an der Mauer, ausgerüstet mit Kelle, Schaufel und anderem Werkzeug, während sie in der anderen Hand ihr Schwert zur Verteidigung bereithielten. Dieses eindrückliche Bild machte deutlich, wie viel Mut, Wachsamkeit und Vertrauen auf Gott nötig waren, um die Aufgabe zu vollenden.
Jeden Morgen wurde diese Geschichte in einem abwechslungsreichen Theaterstück lebendig. Zur Wochenmitte schlüpften die Kinder selbst in verschiedene Rollen rund um Nehemia und stellten den Wiederaufbau der Stadtmauer nach. So erlebten sie hautnah, wie wichtig Zusammenhalt, Ausdauer und das Vertrauen auf Gott sind, wenn Herausforderungen gemeistert werden müssen. Ganz wie im biblischen Bericht wurde die Mauer - nach 52 Tagen damals und nach fünf Tagen Waldlager symbolisch auch bei uns - erfolgreich fertiggestellt. Die Freude über das gemeinsam Erreichte war bei allen spürbar.
Neben der biblischen Geschichte gab es viele Workshops und Aktivitäten, bei denen der Wald mit allen Sinnen entdeckt wurde. Die Kinder lernten Knotenkunde, erforschten Fossilien und Versteinerungen, errieten Tierstimmen und Waldgerüche oder begegneten spannenden Waldbewohnern im Spinnenworkshop. Kreative Köpfe bauten Zwergenlandschaften, schliffen Specksteine, gestalteten mit Naturfarben kleine Kunstwerke oder errichteten sogar einen Lehmofen, in welchem dann frische Brötchen gebacken wurden.
Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Kochen auf dem Feuer. Pancakes frisch aus der Pfanne, feines Schoggifondue oder andere Köstlichkeiten schmeckten unter freiem Himmel gleich doppelt so gut.
Natürlich durfte auch das Abenteuer nicht fehlen. Bei Waldolympiaden wurde gerannt, gelacht, hohe Türme gebaut und mit Pfeilbogen geschossen. Rehe, Hirschkäfer, Grünspecht, Eule und Waldfrösche kreuzten ab und zu unsere Wege, Bäume wurden erklommen und manche Kinder wuchsen buchstäblich über sich hinaus: Mit grossem Mut überquerten sie eine mehr als 20 Meter hoch gespannte Seilbrücke - ein Moment, den viele wohl nicht so schnell vergessen werden.
Den krönenden Abschluss bildete am Freitag ein grosses Waldfest mit Kinderschminken, feinem Essen und Theateraufführungen. Viele strahlende Gesichter sorgten für einen fröhlichen Ausklang einer ereignisreichen Woche.
Auch musikalisch gab es dieses Jahr eine Premiere: Eine eigene Waldband mit zwei Celli, Cajón, Ukulele und Gitarre begleitete die gemeinsamen Lieder. Wenn «Bärestark» oder «Sei mutig und stark» durch die Bäume klangen, schien der ganze Wald mitzusingen.
Die Waldwoche zeigte einmal mehr, wie viel in Kindern steckt, wenn sie Vertrauen, Ermutigung und Gemeinschaft erleben dürfen. Neue Freundschaften entstanden, verborgene Talente wurden entdeckt und viele Kinder wagten Dinge, die sie sich zuvor kaum zugetraut hätten.
Kirche mitten im Wald ist etwas ganz Besonders: Umgeben von Gottes wunderbarer Schöpfung wurden Glaube, Gemeinschaft und Abenteuer auf einzigartige Weise erlebbar. Die Geschichte von Nehemia erinnerte Gross und Klein daran, dass Gott Kraft schenkt, wenn Herausforderungen gross erscheinen - und dass gemeinsam oft mehr möglich ist, als man zunächst glaubt. Etwas, dass Gross und Klein in ihr Leben mitnehmen dürfen.
